Freitag, 26. August 2016

A thing of beauty # 4 (a matter of reflection)





Dezent ausgeblendet

Gary North erhebt gegen Google News eine massiven Vorwurf:

Access to Secretary Clinton: State Department Stonewalled; Google News Ignores Story

The real story about muslim refugee crisis

... betitelt sich ein aktueller Artikel des in Israel geborenen Journalisten Daniel Greenfield, den Dr. Klaus Woltron auf seinem Blog publizierte:
The permanent Muslim refugee crisis will never stop being our crisis unless we close the door.

Forget the Syrian Civil War for a moment.

Even without the Sunnis and  Shiites competing to give each other machete haircuts every sunny morning, there would still be a permanent Muslim refugee crisis. The vast majority of civil wars over the last ten years have taken place in Muslim countries. Muslim countries are also some of the poorest in the world. And Muslim countries also have high birth rates. Combine violence and poverty with a population boom and you get a permanent migration crisis. No matter what happens in Syria or Libya next year, that permanent migration crisis isn’t going away. The Muslim world is expanding unsustainable. In the Middle East Muslims tend to underperform their non-Muslim neighbor countries both educationally and economically. Oil is the only asset that gave them any advantage and in the age of fracking, its value is a lot shakier than it used to be.

The Muslim world had lost its old role as the intermediary between the Middle East and the West. And it has no economic function in the new world except to blackmail it by spreading violence and instability. Muslim countries with lower literacy rates, especially for women, are never going to be economic winners at any trade that doesn’t come gushing out of the ground. Nor will unstable dictatorships ever be able to provide social mobility or access to the good life. At best they’ll hand out subsidies for bread. The Muslim world has no prospects for getting any better. The Arab Spring was a Western delusion. Growing populations divided along tribal and religious lines are competing for a limited amount of land, power and wealth. Countries without a future are set to double in size.

There are only two solutions; war or migration. Either you fight and take what you want at home. Or you go abroad and take what you want there. Let’s assume that the Iraq War had never happened. How would a religiously and ethnically divided Iraq have managed its growth from 13 million in the eighties to 30 million around the Iraq War to 76 million in 2050?


The answer is a bloody civil war followed by genocide, ethnic cleansing and migration. What’s happening now would have happened anyway. It was already happening under Saddam Hussein. Baghdad has one of the highest population densities in the world. And it has no future. 

(Hier weiterlesen)
 Ein überaus lesenswerter Artikel, zu dem nur zweierlei anzumerken ist:

1. trifft die darin gestellte Diagnose (leider!) nicht nur auf die muselmanischen Eindringlinge aus dem Nahen und Mittleren Osten, sondern ganz genauso auf die aus den tribalistischen Primitivkulturen Schwarzafrikas über das Mittelmeer kommenden Horden (die zum Teil, aber keineswegs zur Gänze Moslems sind!) zu.

2. müßte der Artikel eiligst auf Deutsch übersetzt werden und bspw. in der Wochenend-Farbbeilage der "Krone" großflächige Verbreitung finden, denn (nichts für ungut, Herr Dr. Woltron!) Hand aufs Herz: wer liest denn schon Ihren (oder ebenso auch LePenseurs) Blog! Ist doch nicht einmal Ortner-Online (wo ich auf den Artikel gestoßen bin) beim "großen Publikum" wirklich bekannt ...


Donnerstag, 25. August 2016

A thing of beauty # 3





Gebissen, bespuckt ...

Araberinnen attackieren Polizisten in Zell am See 

Wilde Szenen haben sich am Dienstagnachmittag in Salzburg abgespielt: In Zell am See rückten Polizisten zu einer Bankfiliale aus, wo ein Streit zwischen zwei Araberinnen und einer Bankangestellten zu eskalieren drohte. Doch als die Beamten eintrafen, richtete sich der Zorn der Frauen plötzlich gegen sie ... 

Die Ortschaft Zell am See ist seit vielen Jahren ein beliebtes Fernreiseziel für arabische Touristen . Allerdings kommt es auch imer wieder zu kleineren Reibereien mit den Gästen aus dem Orient. Diesmal ging es allerdings besonders heftig zur Sache.
Auslöser für den Streit in der Filiale war offenbar, dass die Bankangestellte im Zuge mehrerer Geldwechsel- Transaktionen einen Ausweis von den beiden Araberinnen, einer 48- Jährigen und ihrer Tochter (20), verlangte. 
Reisen erweitert den Horizont, heißt es bekanntlich. Deren Reiseverhalten dürfte jedenfalls den Horizont unserer Leute erweitern. Wenn auch nicht in positiver Weise ...

Mittwoch, 24. August 2016

A thing of beauty # 2





Sie ist eine Wunderwaffe, vor allem in Deutschland und Österreich ...

... wirkt sie prompt und zuverlässig: Konservative Islamverbände haben in trauter Eintracht mit selbst ernannten Hütern der politischen Moral ein probates Druckmittel zur Hand: die Islamophobie. Um die Wirkung noch zu verstärken, wird die vermeintliche Islamophobie – ein in sich nicht schlüssiger Begriff – mit Rassismus und Hetze, je nach Gusto, verstärkt. In diese Kerbe schlagen seit dem Putschversuch in der Türkei deren Politiker, ja neuerdings auch viele türkischstämmige Österreicher und selbst Intellektuelle unter ihnen. Sie lassen sich von Fundamentalisten und von Erdoğan vereinnahmen und sprechen plötzlich von „uns Türken“, selbst wenn sie schon in zweiter oder dritter Generation Österreicher sind und Karriere gemacht haben.

Beim Islamophobie-Vorwurf wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um sachliche und fundiert argumentierte Kritik handelt oder um rüde Anwürfe und pauschale Verunglimpfungen, die zu Recht verurteilt werden. Das Ziel dieses Islamophobie-Reflexes: die Ausschaltung der Meinungsfreiheit und damit von Kritik.
... bringt "DiePresse" in einem exzellenten Artikel von Gudula Walterskirchen das allgegenwärtige Geschwätz von "Islamophobie" auf den Punkt. "XY...phobie" — es nervt schlichtweg, wie hier ein psychiatrischer Fachterminus von hirnamputierten Zeitgeist-Surfern geradezu vorsätzlich mißbraucht wird! Ein Kommentarposting in der "Presse" führt das dumme Phobie-Gerede gekonnt ad absurdum:

Phobie?

Ich habe keine Weltuntergangsphobie, aber erleben will ich ihn auch nicht. Alles klar?
Touché! Chapeau!



Dienstag, 23. August 2016

A thing of beauty is a joy forever ...

... sagte schon John Keats, was übersetzt so ca. "Ein hübsches Ding freut einen immer" bedeutet ;-). Oder so ähnlich. Daß

Iveta Vodáková
(a.k.a. Iveta B, oder Iveta Vale)

nun sogar ein verdammt
hübsches Ding ist, kann wohl selbst ein Blinder mit dem Krückstock tasten. Ich würde sogar sagen: sie ist eines der hübschsten Dinger, die jemals online zu sehen waren! Deshalb in den nächsten Tagen eine Mini-Serie (zur Beruhigung der katholibanischen Blogoezese natürlich jugendfrei. Ich lege ja keinen Wert darauf, von den Google-Blogger-Klemmis als "adult content" hinter einer Sicherheitsabfrage zu verschwinden ...). Eh voilà:


(to be continued ...)

Die Botschaft hinter dem Aufruf der Bundesregierung



Die Bundesregierung ruft öffentlich zur Krisenvorsorge auf. Dass ich noch einmal erleben darf, in den Massenmedien von der Regierung zu hören, Krisenvorsorge zu betreiben, wozu ich seit Jahren aufrufe. Welche Botschaft möchte sie aber damit verbreiten? Es sind mehrere Botschaften und letztendlich keine erfreulichen.
(Hier weiterlesen)
Was immer hinter dieser Botschaft steht: daß es keine allzu erfreuliche sein wird, liegt auf der Hand ...

Montag, 22. August 2016

Ziemlich blauäugig!




... dessen ungeachtet aber verdammt fesch!

Sonntag, 21. August 2016

Peter Joseph von Lindpaintner

Als Felix Mendelssohn Bartholdy Stuttgart im November 1831 besuchte, schrieb er wenig später in einem Brief an seinen Lehrer Carl Friedrich Zelter (15. Februar 1832): „Der Lindpaintner ist, glaub' ich, jetzt der beste Orchesterdirigent in Deutschland; es ist, als wenn er mit seinem Tactstöckchen die ganze Musik spielte“.

Das Stuttgarter Opernorchester wurde in den Jahren seiner Leitung zu einem der wichtigsten Opernorchester in Deutschland.
... informiert uns Wikipedia in ihrem Artikel über den heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Komponisten und Dirigenten.

Durchaus zu Unrecht in Vergessenheit geraten, wenn man eine so charmante, flüssig geschriebene Komposition wie seine Sinfonia Concertante in B-Dur für Bläserquintett und Orchester op. 36 aus dem Jahre 1821 als Beispiel nimmt:


Sicher keine »große« Musik, die uns mit atemberaubenden Neuerungen und emotionalen Ausbrüchen in den Bann zu ziehen weiß — aber eine stilsichere, in Ohr gehende, virtuos gekonnte und handwerklich perfekt gearbeitete Komposition, die ihre öftere Aufführung durchaus verdiente!

Heute vor 160 Jahren ist Peter Joseph von Lindpaintner verstorben — wäre es nicht an der Zeit, ein bisserl was von ihm wiederzuentdecken ...?

Wort zum Sonntag




Hm ... das wird vielen Lesern dieses Blogs nicht gerade angenehm über den Gaumen gehen. Trotzdem: nur Herausforderungen bringen uns weiter. Stellen wir uns ihnen!

Ein Poster meint dazu:
Ah. The old "limited options" ploy. There is, of course, an option "d": People have willfully misinterpreted said holy work for political ends. Presumably, God allows this misapplication of His word for the same reason He allows all the other crap to go down - that annoying thing called free will. Amusingly, free will seems to be what libertarians and atheists value the most yet they become terribly upset when God allows them it. Go figure.  
... und ein anderer:
That's a big old fail of logic. The knife maker either wants people to be stabbed, can't adequately tell people not to use his knives to stab, or doesn't exist. Um, no.

Gut gebrüllt, ihr zwei Löwen! Gerade in libertären Kreisen ist oft eine Voreingenommenheit gegenüber Religion (in genere) zu konstatieren. Daß das nicht notwendig so sein muß, beweisen Leute wie z.B. ein unitarischer Reverend Darlison (der auf diesem Blog schon mehrfach zitiert bzw. verlinkt wurde), oder ein katholischer Prof. Rhonheimer, dem man als ausgewiesenen "Austrian", Philosophieprofessor und Priester nicht wird nachsagen können, er hätte keine Ahnung, wovon er spricht:



Aber, dessen ungeachtet: Religion wird von vielen Libertären argwöhnisch beäugt und geringschätzig als Kinderei veräppelt. Das ist die Realität, der man sich mithin stellen muß: deshalb die regelmäßige Kolumne "Wort zum Sonntag" auf diesem Blog. Die Kommentar- und Zugriffs-Resonanz ist (derzeit noch) überschaubar. Aber trotzdem wichtig.

Samstag, 20. August 2016

LePenseur staunt

... darüber, was alles aus diesem Blog heraus-, und noch mehr darüber, was alles in diesen Blog hineingelesen wird. Nun ist es zweifellos so, daß die
"... verblüffende Mélange aus gossendiktionalem Kampfsprech bei den grossen Polit-Themen, feinfühligstem Hochfeuilletonismus in der Analyse kultureller Themen, der jede FAZ-Edelfeder vor Neid erblassen lässt, sowie Erotik auf höchsem Niveau ..."
... wie es der Kommentarposter "Bewunderer" höchst schmeichelhaft auszudrücken beliebte, manchen Leser etwas zu überfordern droht, aber damit muß (und kann) LePenseur leben. Womit er hingegen nicht leben will, ist die stupende Hirnlosigkeit, mit der von manchen Kommentarpostern versucht wird, diesen Blog in eine ihnen genehme (nämlich: als Papiertiger zum ostentativen Bekämpfen!) Ecke zu drängen.

Wenn etwa zum Nachruf auf Ernst Nolte ein gewisser "Rosenthal" sich bemüßigt fühlt anzumerken:
Treffend wäre, der Blogger würde seinen Blog mit "identitär und völkisch" über- schreiben. 
... dann beginnt man bei solchen Lesern schon irgendwie an der Fähigkeit zu sinnerfassendem Lesen zu zweifeln. Doch bekanntlich gibt's nichts Schlechtes ohne was Gutes (bzw. nichts Dummes ohne was G'scheites), und Poster "Victorinus" erwiderte daraufhin:
Das Blog ist also völkisch – wieso eigentlich? Wegen dieses einen Absatzes? Was besagt der eigentlich genau, außer, daß er feststellt, daß deutsche Volksangehörige widerrechtlich und verbrecherisch während und nach Kriegsende vertrieben wurden und in der besetzten BRD wie auch in Österreich Umerziehungsmaßnahmen vonseiten der Alliierten stattfanden? Das sind doch Fakten. Beides muß man nicht gut finden und das ist es wohl, was den Blogherrn stört, nicht, daß die Nazis nicht mehr regieren. So schrieb er doch: »... unter dezenter Ausblendung von ...«.

Insgesamt finden sich hier einfach im Sinne des 19. Jh. klass. nationalliberale Gedanken kombiniert mit einem schwachen Theismus, so wie überhaupt noch bis in die Zwischenkriegszeit hinein die gehobene Mittelschicht und der akademische bzw. universitäre Bereich mehrheitlich in diesem Bereich zu verorten waren. Das wurde »den Deutschen« allerdings auch recht gründlich ausgetrieben, so etwas gibt es, zumal in diesen gesellschaftlichen Schichten und unabhängig von gewissen Verbindungskreisen, nur noch als eher kleine Minderheit. Da ist der Blogherr eine eher seltene Blüte. Sollte ich falsch liegen, möge er mich korrigieren.

Erstaunlich, wie immer genau in den Kommentarspalten zu solchen Blogartikeln auf diversen Blogs so eine »Sorte« auftaucht, die obendrein umgehend zum Angriff übergeht.

Für einen, der nur mit zwei Totschlagvokabeln ankommt, sind das allerdings bereits zu viel der Worte.
Nun gebührt dem Kommentarposter "Victorinus" natürlich herzlicher Dank, dem ebenso hirnlosen wie ehrabschneidenden Angriff durch "Rosenthal" entgegengetreten zu sein, doch ist aus LePenseurs Sicht auch die Einschätzung durch Victorinus nicht ganz treffend. Besonders das
... klass. nationalliberale Gedanken kombiniert mit einem schwachen Theismus, so wie überhaupt noch bis in die Zwischenkriegszeit hinein die gehobene Mittelschicht und der akademische bzw. universitäre Bereich mehrheitlich in diesem Bereich zu verorten waren ...
bedarf doch einer Präzisierung! "Nationalliberal" sind die Gedanken dieses Blogs sicherlich kaum je. Wenn hier zugunsten "der Deutschen" argumentiert wird, dann sind es so gut wie immer Aspekte einer (herzustellenden) Gerechtigkeit, das Bekämpfen von unterschwellig insinuierten Kollektivschuldlügen, etc. Das alles mag auch von Personen, die "national(liberal)" empfinden, in ähnlicher Art vorgebracht werden, nur ist "nationalliberal" dabei nicht die primäre Intention LePenseurs.

"National" ist ein schillernder Begriff, besonders aus der Sicht eines Österreichers, dessen Land durch Jahrhunderte einem Vielvölkerstaat angehörte (nämlich den Erblanden und den damit verbundenen Königreichen und Ländern, die neben den durchaus (aber nicht allein!) tonangebenden Deutschen eine bunte Völkermischung von Italienern über Ungarn, Kroaten, Slowenen, Tschechen, Polen, Ruthenen, Walachen und Juden umfaßte. "Österreichisch-national" war daher (und wäre noch) eine contradictio in adjecto. Entweder war man "national" im Sinne einer der Völkerschaften (dann war das ein innerer, teils sogar militanter Widerspruch zu der vorliegenden Gemengelage), ober man dachte "dynastisch". Nur war das dann klassisch "übernational".

Daß (ebenfalls jahrhundertelang) die erblichen Herrscher dieses Konglomerats zugleich als gewählte Oberhäupter für ein ähnlich kompliziertes mixtum compositum, nämlich das Heilige Römische Reich Deutscher Nation fungierten, machte einen "nationalen Gedanken" in Österreich nicht leichter, sondern klarerweise schwerer.

Durch den Zerfall der Donaumonarchie verblieb ein Restösterreich, das zunächst sofort ins "große" Deutsche Reich wollte, und (als ihm das von den Siegermächten verboten wurde), teils nostalgisch von früheren Zeiten träumte, teils in einer Trotzreaktion "nun erst recht" auf deutschnational markierte. Als 1938 dann der "Anschluß" Wirklichkeit wurde, war die Ernüchterung in der Bevölkerung zwar nicht schlagartig, aber doch nach einigen Jahren, so eindeutig, daß jedenfalls seit 1945 eine Mehrheit für einen Anschluß unter den Österreichern längst nicht mehr gegeben ist. Realistisch geschätzt werden das vielleicht noch ca. 3-5% wollen. Dennoch: ein "österreichisch-national" gibt es bis heute nicht, und der Blogautor empfindet da durchaus nicht anders.

Es gibt natürlich (außer bei Sportereignissen, aber auch da in überschaubarer Menge) "Österreich-Patrioten", die aber immer so ein bisserl unfreiwillig komisch wirken, und zu denen sich LePenseur ebensowenig zählen kann. Er ist ... ja, wie sagt man das am besten ... ... nun, vielleicht so:

LePenseur ist heimatverbunden, wobei das Wort "Heimat" sich eher auf das Land, das Klima, das Essen, die Qualität des Wassers und die Schönheit der Natur, als auf die "Leute" bezieht, die der doch etwas misanthropisch angehauchte Blogautor oft ziemlich wenig mag. Was die Kultur angeht, fühlt sich LePenseur natürlich als Mitglied der größeren "deutschen Kulturnation", denn während ihm die "Italianità" eines Verdi oder Puccini gepunktelte Hautausschläge zu verpassen vermag, empfindet er eine eindeutige Verwandschaft eben über die Stämme Deutschlands: ein Österreicher Schubert oder Haydn steht ihm nicht näher, als bspw. ein bayerischer Richard Strauss, ein rheinländischer Max Bruch, ein norddeutscher Brahms etc. etc.

Bei der Literatur ist's ein wenig (aber nicht viel!) anders: hier ist das Idiom Österreichs doch schon etwas abgesetzt vom "reichsdeutschen" (wenn auch nicht so stark wie das "Schwyzerdeutsch"!), hier hat die Literatur ihre eigenen Wege, die ihm lieb und teuer sind, was allerdings nicht heißt, daß ihm ein Goethe oder Fontane nicht lieb und teuer wären!

Politisch gesehen hat LePenseur weit eher "klassisch liberale" (wozu man auch "libertäre" sagen kann) Ansichten, gemischt mit einem grundsätzlichen weltanschaulichen Konservativismus der (hierzulande recht seltenen) klar staatsskeptischen Ausrichtung. Für "national", sorry to say, bleibt da eher wenig Raum.

Ja, durchaus eingeräumt: LePenseur denkt elitär, nicht egalitär. Er denkt, daß Menschen nach Völkern, Kulturen und Rassen (wie auch nach ihrem Geschlecht) sich unterschiedlich verhalten und auch keineswegs "gleich" sind (oder - Gott bewahre! - es werden sollten). Er vertritt überhaupt viele Ansichten, die einen systemschlüpfrigen Zeitgeist-Surfer verstören mögen: er hat eine Neigung zu einem kulturell-philosophisch gezügelten Sozial-Darwinismus, und demgemäß Spott und Hohn für alle, die durch zwangsverordnetes "schön Sprechen" die Welt verbessern wollen.

Und er haßt Heuchelei und Gesinnungslosigkeit, opportunistische Karrieristen und "Netzwerker", und die unübersehbare Schar von Sozialschmarotzern, v.a. im Beamtenstand, die es sich auf seine Steuerkosten hin gutgehen lassen.

Ein Wort noch zu dem vom Kollegen "Victorinus" erwähnten "schwachen Theismus". Dies ist ein Fachterminus, der vielen nichts sagen wird, aber die Ansichten von LePenseur auf religiösem Gebiet recht gut umschreibt. Er meint im wesentlichen ein undogmatisches Vernunftchristentum, einen Glauben an einen personalen Gott, ohne "Wunderglauben", eigentlich das, was Paulus (Hebr. 11,6) mit den Worten
Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde. 
ausdrückt.
Wenn man dazu noch "Kulturchristentum", das die kulturell-gesellschaftlichen Werte des christlichen Abendlandes wertzuschätzen weiß, fügt, dann hat man die religiöse Weltsicht LePenseurs recht gut umrissen.

All das muß (und wird) nicht jedem gefallen. Muß es auch nicht, und Diskussionen darüber sind stets willkommen: Nichts wäre fader (und überflüssiger) als ein Blog, in dem Leser und Autor immer einer Meinung sind! Wer jedoch bloß mit Kampfbegriffen à la "völkisch" oder "identitär" untergriffig wird, der sollte sich besser andere Spielwiesen zum Radaumachen suchen.

Freitag, 19. August 2016

Gastkommentar: Sozialisten, Nazis und Islam

von Fragolin 

Wenn man in deren Ideologie an der richtigen Stelle dropdown-Felder einfügt, wo man bspw. zwischen „Marx“, „Lenin“, „Mohammed“ und „Allah“ auswählen kann, gibt es kaum noch erkennbare Unterscheidungen. Selbst die Ansage, das was sich in Wien „Sozialdemokratie“ nennt hätte nichts mit strammem „Sozialismus“ zu tun kann man ohne Bügelfalte auf die Aussage plätten, der Islam hätte nichts mit dem Islamismus zu tun. 

Zwischen die Führer-orientierten Sozialisten, in deren System immer ein Großer Vorsitzender, ein Geliebter Vater, ein Heroischer Held oder auch nur ein schnauzbärtiger Gefreiter mutig voran schreiten muss, damit die stramm auf Linie gebügelten Lemminge ihm bis in den Tod folgen und die Feinde/Konterrevolutionäre/Ungläubigen (noch eine dropdown-Liste…) im Staub zermalmen können, und dem auf genau das gleiche System abzielende Islam, dessen Erfüllung eine amorphe Masse gehirngewaschener Untertanen ist, die ihrem Kalifen mit dem gleichen blinden Kadavergehorsam zu folgen haben wie der stramme Genosse seinem Großen Obertanen, passt kein Blättchen feuchtes Einlagiges. 

Sozialisten, Nazis und Islam – irgendwie die gleiche Schlange, nur mit drei unterschiedlichen Köpfen. Sogar ihre ideologischen Kampfschriften kommen auf der gleichen Welle literarisch ungenießbaren Bracktextes daher, wobei man Marx und Lenin noch zugestehen muss, es wenigstens versucht zu haben, so etwas wie Intellektualität einzuweben. Das irrsinnige Wortgewusel des geistlos aus seinem eigenen Zusammenhang zerwürfelten Surengemischs als das persönliche Wort Gottes zu bezeichnen, kann man, wenn man an einen allmächtigen und weisen Schöpfergott glaubt, allerdings nur noch als Blasphemie betrachten. Da hat Satan scheinbar ganze Arbeit geleistet, dass ein machtgeiler brutaler Kameltreiber ihm auf den Leim ging und wirklich glaubte, es mit einem Erzengel Gabriel zu tun zu haben. Und über den gestanzten Irrsinn des Schnauzbartes aus Braunau braucht man auch nicht mehr nachzudenken. Leute, die sich dieses Machwerk heimlich besorgen um ihn als Quell und Inspiration zu nutzen, können geistig nicht normal entwickelt sein. 

Wieso nur hat es die Vernunft auf dieser Welt so schwer? Die einzige wirklich von Vernunft und Intellekt geprägte Phase eines kleinen Teiles dieses Planeten scheint gerade endgültig unter dem Irrsinn, der vor hundert Jahren begann und in unterschiedlicher Ausprägung mit unterschiedlichen Namen immer übler wütet, zermatscht zu werden. 

Die Menschheit hatte ihre Chance. Die nächste wird wohl wieder ein paar hundert Jahre dauern, falls nicht vorher der Irrsinn mit den ihm heute zur Verfügung stehenden Waffen dem ganzen Spiel ein knalliges Finale beschert. Für den Genossen Vorsitzenden, Führer, Prophet und Allah, BUMM. 

Donnerstag, 18. August 2016

Über den heute verstorbenen großen Historiker und Ehrenmann Ernst Nolte

... veröffentlicht "DiePresse" einen kurzen Nachruf:

Historiker Ernst Nolte mit 93 Jahren gestorben


Historiker Ernst Nolte
Historiker Ernst Nolte / Bild: (c) imago/Leemage  

Der deutsche Historiker hatte 1986 mit seinen Thesen zur Vergleichbarkeit der NS-Verbrechen mit denen des Stalinismus den "Historikerstreit" ausgelöst.
(Hier weiterlesen)

Falschmeldung, liebe "Presse"- (bzw. APA-)Redaktion! Ernst Nolte hat den Historikerstreit nicht "ausgelöst", sondern war vielmehr sein leidtragendes Opfer!

Ausgelöst hat ihn ein Artikel jenes (in jeder Hinsicht!) linken, geschwätzigen Pseudophilosophen, der im Gegensatz zu Nolte leider bis heute am Leben ist. Der von seiner genuin neomarxistischen Position aus einen mutigen Historiker, der etwas an sich ganz selbstverständliches aussprach, mit böswilligen Verdehungen und rabulistischen Uminterpretationen zum Abschluß durch die politkorrekten Medien freigab.

Nun, die Geschichte wird ihr Urteil über beide sprechen, und ich bin überzeugt, daß Ernst Nolte als Historiker den patentierten Worthülsenfabrikanten der Frankfurter Schule lange überleben wird. Wenn "DiePresse" einen der eifrigsten Mitstreiter dieses auf historischem Gebiet dilettierenden "Philosophen" wie folgt zitiert:
Mehr als zehn Jahre später zog Wehler das Fazit, er kenne keinen Historiker, der Noltes Interpretationen in den wesentlichen Punkten recht gegeben habe.
... dann beleuchtet das zwar gut die Kenntnis (recte: Unkenntnis!) dieses Herrn Wehler, hat jedoch in einem Nachruf nicht unkommentiert stehenzubleiben. Dieses Versäumnis der Redaktion(en) wurde zum Glück durch einen Kommentarposter korrigiert:
Collector 18.08.2016 14:41

Er blamierte Habermas

dessen wissenschaftliche Unseriosität im Historikerstreit durch Michael Stürmer, Klaus Hildebrandt, Joachim Fest, Dieter Bracher, Andreas Hillgruber u.v.a. nachgewiesen wurden.

Der Begriff "kausaler Nexus" ist inzwischen zu einer unverzichtbaren Kategorie historischer Forschung aufgestiegen, jetzt z.B. im Zusammenhang zwischen islami- schem Terror und Flüchtlingsschwemme.
"DiePresse" beschloß jedenfalls, zusätzlich zu ihrer Abschreibübung aus der APA noch einen Nachtritt auf den Verstorbenen zu verfassen:
1986 entzündete sich eine heftige Debatte über die Einordnung des Nationalsozialismus – an einem Text des Faschismus-Historikers Nolte.
 (Die Presse)
„Vergangenheit, die nicht vergehen will“ – unter diesem Titel veröffentlichte der damals hoch angesehene Berliner Historiker Ernst Nolte 1986 einen folgenreichen Text. Die nationalsozialistische Vergangenheit, schrieb er in der „FAZ“, sei „als Schreckbild . . . wie ein Richtschwert über der Gegenwart aufgehängt“. Er plädierte für einen „Schlussstrich unter das kollektivistische Denken“ („die Juden, die Russen, die Deutschen“). Und er bezeichnete einen „kausalen Nexus“ zwischen den Gräueltaten Stalins und dem Holocaust als „wahrscheinlich“: „War nicht der Archipel Gulag ursprünglicher als Auschwitz? War nicht der ,Klassenmord‘ der Bolschewiki das logische und faktische Prius des ,Rassenmords‘ der Nationalsozialisten?“ Neu sei die technische Durchführung gewesen.
(Hier weiterlesen)
Nun, was sollte daran etwas falsch sein? Oder sind nur tote Juden die "richtigen" Opfer, deren Tod uns mit gebührendem Grauen erfüllen muß, wogegen tote "Kulaken" oder "Kapitalisten" halt einfach irgendwie Pech gehabt haben, auf der falschen Seite gestanden zu sein?

Endgültig infam wird der Nachtritt, wenn Frau Simon resumiert:
Ernst Nolte schrieb sich in den Folgejahren immer mehr in die Isolation und festigte seinen Ruf als scharfsinniger, aber zunehmend verbohrter Historiker. Im Jahr 2000 erhielt er den Konrad-Adenauer-Preis, Kanzlerin Angela Merkel lehnte es ab, die Laudatio zu halten.
Aha: ein "scharfsinniger, aber zunehmend verbohrter Historiker" also? Aus dem Umstand erschlossen, daß diese FDJ- & Stasi-Trulla (die damals übrigens noch keineswegs Kanzlerin war!), die keinen grammatikalisch richtigen Satz herausbringt, es ablehnte, eine Laudatio für ihn zu halten? An Noltes Stelle hätte ich mir doch verbeten, daß so eine letztklassige Karrieristin und miese Politruk-Gestalt überhaupt bei solch einer Feier auch nur anwesend sein darf!

Was wäre unseren Machthabern (eher: unseren Lokalsatrapen der Siegermächte) denn genehmer als ein "scharfsinniger, aber zunehmend verbohrter Historiker"? Eine jener Dutzendgestalten, die das Narrativ einer Siegergeschichtsschreibung munter nachplappern? Die den allgegenwärtigen Gründungsmythos der per aspera ad astra sich aus dem Dunkel de NS-Greuel ins Licht der "friedlichen Nachkriegsordnung Europas" erhebenden Humanität und alles durchflutenden Demokratie besingen ... unter dezenter Ausblendung von Millionen Vertriebener aus den deutschen Ostgebieten, dem Baltikum, dem Sudetenland und vielen anderen Landen. Die willfährig unter der Knute einer ewigen (aber, wenn explizit angesprochen, stets in Abrede gestellten) Kollektivschuld "der Deutschen" Geschichtsklitterung nach dem Gusto der Besatzungsmächte betreiben? ... zur höheren Ehre der Alliierten, die die pöhsen Deutschen dankenswerterweise endlich umerzogen haben, indem sie sie um Rückgrat und Eier befreiten.

Es sind Nachrufe wie jene über Ernst Nolte in den heutigen Systemmedien, die dem aufmerksamen Leser die allgegenwärtigen Mechanismen der Desinformation so richtig vor Augen führen. Und jede Hoffnung auf ein baldiges Ende der "Diskurshoheit" der bis heute tonangebenden Alt-68er-Kreise als voreilig entlarven. Denn leider: "der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch" ...


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P.S.: Wie links die einst bürgerlich-liberale "Presse" mittlerweile tickt, erkennt man, wenn man die heutigen Artikel mit dem lobhudelnden Nachruf auf Hans Mommsen vor einigen Monaten vergleicht. Nun, "DiePresse" braucht sich dann auch nicht zu wundern, wenn ihr die Abonnenten scharenweise davonlaufen ...

Religionsfreiheit ist ...

... wenn ein Atheist einem Moslem Gott erklärt und überlebt.

Genialer Artikel auf "Unbesorgt":
Lieber Abdel-Hakim Ourghi, Sie wissen, dass ich Sie und Ihre Arbeit sehr schätze. Ihren Beitrag auf Facebook neulich fand ich jedoch etwas zwiespältig. Sie schrieben:  
 „Ich glaube nicht, dass die Atheisten nerven. Sie brauchen die Religionen als Thema, damit ihre von der Realität entfernte Ideologie überlebt. Mit dem Gegenstand Gott sind sie religiöser als die Anhänger der Religionen. Übrigens, von den Atheisten kann man einiges über seine eigene Religion lernen. Deshalb ist der Dialog mit ihnen unentbehrlich.“
Zunächst mal muss ich sie in einem Punkt wirklich korrigieren. Atheisten nerven sehr wohl, und wie! Ich muss es wissen, gehe ich doch so einigen meiner gläubigen Mitmenschen gewaltig auf die Ketten. Zumindest dann, wenn es um Religion geht. Was dieses Thema angeht, ist der Atheist nämlich eher der „Wir-müssen-reden-Typ“, während der Gläubige eher der „Es-ist-alles-gesagt-Typ“ ist.
 Leseempfehlung!

Heute vor hundert Jahren

... feierte Kaiser Franz Joseph zum letzten Mal seinen Geburtstag.


Ein gramgebeugter, alter Herr, der die Grausamkeit dieses Weltkrieges nicht mehr aushalten konnte und in jenen Tagen zu seiner Umgebung den verbürgten Satz "Ein paar Wochen schau' ich noch zu, dann mach' ich Schluß!" sprach.

Nun, dazu kam es nicht mehr. In seinen letzten Wochen, die ihm noch vergönnt (?) waren, verfiel der Monarch gesundheitlich. Und den "Schluß" machte "nach ein paar Wochen" das Schicksal mit ihm, nach 68 Jahren Regentschaft, überschattet von der wenig hoffnungsvollen Aussicht auf ein weiteres Überleben der Doppelmonarchie.

Aber heute vor hundert Jahren war noch einmal ein Feiertag, "Kaisers Geburtstag" (interessant: noch heute wissen viele, auch jüngere, Österreicher das Datum "18. August" richtig einzuordnen!), und sicherlich mit dem obligaten "Kaiserwetter" (d.h.: strahlender Sonnenschein, aber nicht zu heiß) ...

Mittwoch, 17. August 2016

Dienstag, 16. August 2016

»Soros Hack Reveals Plot Behind Europe's Refugee Crisis ...

... Media Manipulation; Cash For "Social Justice"«
In the two days since the Soros Open Society Foundation hack by the DCLeaks collective, several notable revelations have emerged among the data dump of over 2,500 documents exposing the internal strategy of the organization, which expose some of Soros' tactics to influence and benefit from Europe's refugee crisis, the opportunistic funding and influence of media organizations, providing cash for assorted "pro-democracy" groups including the infamous La Raza, Soros' funding of various "social justice" organizations while paying to track unfavorable media coverage including that of Pamela Geller.

One particular leaked memo, profiled earlier by the Daily Caller, argues that Europe’s refugee crisis should be accepted as a “new normal,” and that the refugee crisis means “new opportunities” for Soros’ organization to influence immigration policies on a global scale. OSF program officer Anna Crowley and program specialist Katin Rosin co-authored the May 12 memo, titled “Migration Governance and Enforcement Portfolio Review.”

The nine-page review makes three key points: OSF has been successful at influencing global immigration policy; Europe’s refugee crisis presents “new opportunities” for the organization to influence global immigration policy; and the refugee crisis is the “new normal.”

As the authors write in the introduction, one of the purposes of the review “consider the effectiveness of the approaches we have used to achieve change at the international level.” A section of the review titled “Our Work” describes how America’s least transparent think tank has worked with “leaders in the field” to “shape migration policymaking and influence regional and global processes affecting the way migration is governed and enforced.” 

This may be of particular interest to Germans, the majority of whom are displeased with Merkel's "open door" policies in the aftermath of the recent terrorist attacks on German soil.
Sicherlich alles nur wieder Verschwörungstheorien! Wissen wir doch. Wie damals mit den Zweiflern an den auf London gerichteten Massenvernichtungswaffen des pöhsen Saddam Hussein. Oder sowas halt ...


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P.S.: wem das nicht genug Verschwörungstheorien sind, der kann ja »more in the full 177 page memo« lesen. Und erschüttert sein über die Ungerechtigkeit, mit der ein edler Menschenfreund wie Soros von ruchlosen Menschen verleumdet wird!

Nicht jeder Fang ist ein Fisch