Samstag, 16. Dezember 2017

Video zum Wochenende

Ich hoffe, es ist noch sichtbar und nicht von der Maas-Behörde gelöscht, wie ein Merkelgast mit Unterhose den Hirsch mit Warnweste spielt und eine Frau niedertritt. Allerdings eine 73-jährige Pensionistin, die lebensgefährlich zusammengetreten wird.
Das ist Deutschland, in dem alle gut und gerne leben.
Nur manche vielleicht nicht ganz so gut und ganz so gerne und vielleicht auch bald nicht mehr leben.
Vorsicht, nichts für schwache Nerven:


Aha. So schaun's also aus!

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte, also sagen einige Bilder mehr als einige tausend ...

Bundeskanzler Sebastian Kurz 
(ÖVP-Obmann und derzeit Außenminister)


Vizekanzler Heinz-Christian Strache 
(derzeit und künftig FPÖ-Obmann)



Die »schwarz/türkise« Regierungsriege:

Kanzleramt (EU, Medien & Kultur): Gernot Blümel
(dzt. VP-Obmann Wien)


Finanzen: Hartwig Löger 
(dzt. Chef der Uniqa-Versicherung)


Wirtschaft u. Digitalisierung: Margarete Schramböck
(bis vor kurzem A1-Telekom-Management)


Bildung: Heinz Faßmann
(Univ.-Prof., dzt. Vorsitz im Integrationsbeirat)


Landwirtschaft u. Umwelt: Elisabeth Köstinger
(dzt. Nationalratspräsident)


Frauen, Familie u. Jugend: Juliane Bogner-Strauß
(dzt. TU Graz, Molekularbiologin)


Justiz u. Verwaltungsreform: Josef Moser (parteilos)
(ehem. Rechnungshofpräsident)


Staatssekr. im (»blauen«) Innenministerium: Karoline Edtstadler
(dzt. Korruptionsstaatsanwaltschaft)



Die »blaue« Regierungsriege:

Infrastruktur: Norbert Hofer
(dzt. 3. NR-Präsident)


 Soziales u. Gesundheit: Beate Hartinger
(ehem. Vizechefin des Hauptverbandes d. Sozialversicherungsträger)


Landesverteidigung: Mario Kunasek
(dzt. FP-Obmann Steiermark)


Inneres: Herbert Kickl
(dzt. FPÖ-Generalsekretär)


Auswärtiges: Karin Kneissl (parteilos)
(Nahost-Expertin, dzt. Autorin)


Staatssekr. im (»schwarz/türkisen«) Finanzministerium: Hubert Fuchs
(dzt. NR-Abg. und Steuerberater)


 Na, schau'ma mal ... — wobei: schlimmer als die »Kern-Buam«, oder das Gelichter um Faymännchen und Mitterlehner (der immer aussah, als hätte er unlängst einen Gehirnschlag überstanden ...) kann's ja kaum werden. Wenigstens sind wir auch auf der »schwarzen Seite« ein paar unerträgliche Typen (wie die derzeitigen Landwirtschafts- und Justizminister) losgeworden. Politik der kleinen Schritte. »Prinzip Hoffnung«, wie das so schön heißt ...

-----

P.S.: wiederbelebt wurde der seit Jahrzehnten verwaiste Posten eines »Regierungssprechers«. Ihn erhält der ÖVP-nahe

Peter Launsky (von) Tieffenthal
(dzt. Sektionschef im Außenministerium)



Tür 15

von Fragolin

Und wieder war es Freitag. Und wieder war es Weihnachtsfeier. Zum Glück nur eine kleine, das reicht zwischendurch. Nächsten Freitag, kurz vor Knips, gibt es dann nochmal so richtig Kampffeiern. Mit mehreren Gängen aus der Haubenküche und folgender Plünderung der Bar. Könnte eng werden mit dem Bloggen am nächsten Wochenende…

Hinter dem inzwischen 15. Türchen am medialen Adventskalender fand sich wieder das Eine oder Andere. Und haufenweise Empörung. Natürlich.

Das „Standard“-Forum tobt jeden Tag mehr, denn inzwischen steht die Ministerliste der FPÖ fest. Die Namensreihung ist eigentlich vollkommen irrelevant, es reicht, dass es FPÖ-Minister sind. Da spritzt der Geifer meterweit, das ist nur noch lächerlich. Wer lesen will, wie sich die linke Filterblase in Rage aufpeitscht, der findet dort ein Paradebeispiel. Innerhalb 5 Stunden 3.500 Kommentare voller Hass und Tobsucht, bis hin zum Aufruf zu „aktivem Widerstand“ und „gewalttätigen Demonstrationen“.
Man bekommt einen Schimmer davon, was sich in den richtigen ultralinken Forenblasen abspielen muss, wo sich dann die aggressiven Extremisten gegenseitig in Stimmung hussen. Wozu das führen wird, werden wir in den nächsten Tagen erste Reihe fußfrei präsentiert bekommen. Die Glaser in Wien können schon mal ihren Weihnachtsurlaub stornieren. Es warten Aufträge.

Immerhin berichtet der „Kurier“ ja, dass am Montag bereits sechs Demonstrationszüge quer durch Wien den kompletten Morgenverkehr lahmlegen wollen. Wenn man sich jetzt fragt, wie das sein kann, dass alle Demonstranten am Montag Urlaub fürs Demonstrieren bekommen haben: nicht wundern, liebe Gemeinde! Die Liste der Aufmarschierenden liest sich so:

Organisatoren sind etwa die ÖH, die Offensive gegen Rechts und die Plattform Radikale Linke sowie Asyl in Not.“

Keine dieser Organisationen lässt ernsthaft Sorge entstehen, dass ihre zum Empörungsmarsch herangekarrten Leute einen extra Urlaubstag beantragen müssen, um während normaler Geschäftszeiten demonstrieren zu gehen. Besonders vertreten wird wohl auch die Polizei sein, denn wenn sich bereits eine „Plattform Radikale Linke“, die so klingt und (einfach mal deren homepage anschauen) auftritt als würde sie gerne allem eine platte Form verpassen, was ihr nicht zur Sturmhaube steht, ankündigt, dann riecht es nach Randale und Bengale.

So tauchte etwa ein Plan auf, wonach eine "Große Sperrzone rund um den Ballhausplatz" geplant sei.“

Natürlich ganz friedlich und nur getragen vom Geist der Toleranz und Liebe. Es gibt Tage, da gratuliere ich mir dazu, nicht in Wien zu wohnen.

Möglich ist natürlich auch, dass es rund um die zu erwartende Bekanntgabe der Regierungs-Einigung zu spontanen Protesten kommen könnte.“

Genau, ganz „spontan“. Kann ja keiner damit rechnen, dass sich ausgerechnet jetzt eine schwarzblaue Regierung bilden könnte, und wenn das jetzt ganz überraschend jemand am Montag erfährt, rein zufällig zu der Zeit, wenn sechs Demonstrationszüge durch Wien marschieren, dann kann es schon zu „spontanen Protesten“ kommen… oder ist das eher ein Euphemismus für Randale und Gewalt?
Und eine ordentliche Portion Heuchelei wird auch noch geliefert:

Der scheidende Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) äußerte am Rande des EU-Gipfels Verständnis für die Demonstrationen.“

Kern hat Verständnis für die „Plattform Radikale Linke“ vulgo „Sozialistische Antifa“, die auch in Hamburg bei G20 verhaltenskreativ und gewaltverherrlichend mitgemischt hat? Muss ich das kommentieren? Nee, oder? Das kann man einfach so stehen lassen.

Bereits am Donnerstag hatte es vor dem Parlament eine Kundgebung von Studierenden gegen eine geplante Wiedereinführung von Studiengebühren gegeben.“

Nein, es hat eine Kundegebung von Kundgebenden gegeben. Studierende ist nämlich eine Tätigkeitsbezeichnung, und wer kundgibt, der studiert nicht, und wer studiert, gibt nicht kund. Es kann also nur eine Kundgebung von Studenten gewesen sein.
Egal.
Schau ich mal in dem Bericht über die studierenden Kundgeber oder so vorbei...

„„Dies ist eine klare Kampfansage gegen die Studierenden. So einen massiven Schlag gegen das Hochschulwesen können und dürfen wir uns nicht gefallen lassen.“, so erklärt Katharina Embacher, Vorsitzende des Verbands Sozialistischer StudentInnen, in einer Aussendung.“

Nur ultralinke hauptamtliche Empörungsbeauftragte können einen solchen geistlosen Stuss absondern. Nicht das Einheben einer Gegenleistung für ein zehntausende´Euro kostendes Studium ist ein Schlag gegen das Hochschulwesen, sondern das „Kämpfen“ gegen dessen Finanzierung. Und da diese kreischend und fordernd wieder den Steuerzahlern, von der kleinen Putzfrau bis zum Angestellten, um den Hals gehängt werden soll, ist das Geschrei dieser Gestalt eine klare Kampfansage gegen alle hart arbeitenden Menschen, die mit ihrer Arbeit und ihren Steuern jeden Cent des Jus-Studiums bezahlen, das dieses Fräulein gratis für sich in Anspruch zu nehmen einfordert. Warum will sie nicht bereit sein, zum Beispiel einen Kredit in Anspruch zu nehmen, den sie als zweifellos hervorragende und erfolgreiche Anwältin oder Richterin zukünftig mit Leichtigkeit zurückzahlen kann? Oder ist es nur das generelle Geschrei der Sozialisten danach, dass ihnen alles von anderen bezahlt werden muss?

Die Ära Schüssel und Haider war in den 2000er Jahren dafür verantwortlich, dass tausende StudentInnen, vor allem aus ArbeiterInnenfamilien, von den Hochschulen vertrieben wurden.“

Nachweis? Ja, die Studentenzahlen gingen kurzzeitig etwas zurück, aber ob das mit der Herkunft aus „Arbeiterfamilien“ zu tun hat oder damit, dass es Faule und Bummler aussortiert hat, ist aber nirgends belegt. Da kann man behaupten, was man will. Wenn man Jus studiert, sollte man sich aber eine gewisse Seriosität angewöhnen und nicht zum Sprachrohr von Linksextremen machen und deren Klassenkampf-Parolen plärren. Wie soll die in einem künftigen Verfahren mit politischem Hintergrund jemals als neutral und unbefangen durchgehen?
Oder anders gesagt, wenn die heute solche Kampfparolen bellt:

Wenn Kurz und Strache einen Kampf wollen, dann sollen sie ihn auch bekommen.“

...gehört meiner Meinung nach von der Juristischen gefeuert. Die hat weder Demokratie noch Rechtsstaatlichkeit begriffen und betreibt hier massive geistige Brandstiftung in der linksextremen Filterblase, aus der bekanntermaßen auch der aggressive Linksradikalismus ausflockt.
Sie kann argumentieren, auch wenn dafür Fakten wünschenswert wären, sie kann demonstrieren, solange das ordentlich angemeldet wird und friedlich bleibt, aber im Kreis des bekannt gewaltaffinen politischen Randes von „Kampf“ zu fabulieren ist schon mehr als entlarvend.

Ach ja, putzig auch das Plakat der ÖH „Wir brennen für freie Bildung“.
Nein, tut ihr nicht. Denn dass alle anderen Erwachsenen in Österreich, die meist nebenberuflich, nachdem sie die Steuern für euer „Gratis-Studium“ erwirtschaftet haben, sich abends und am Wochenende oft jahrelang sauteure Meisterschulen und Fachschulen selbst finanzieren müssen, ist euch sowas von egal. Nein, ihr Sozen brennt nur für die Kohle anderer Leute, die euch alles zahlen sollen. Der Rest der Welt ist euch wurscht. Was seid ihr nur für Heuchler.

Ach ja, was Schönes gab es auch hinter dem 15. Türchen. Wir können endlich davon ausgehen, dass der Hunger in der Welt endgültig besiegt ist. Denn statt der sonst kurz vor Weihnachten immer angeprangerten Not der Kinder dieser Welt hat die Unicef eine neue, katastrophale Not festgestellt: über 346 Millionen Kinder und Jugendliche auf dieser Welt haben, festhalten, nicht etwa Hunger oder nichts zum Anziehen oder Bildunsgmangel, nein, viel viel schlimmer: sie haben keinen Internetzugang!
Ich bin erschüttert!
In Zukunft kann ich zwar beruhigt mein Tafelspitz genießen, aber jedesmal, wenn ich mich mit meinem Laptop einlogge, beißt mich das schlechte Gewissen.
Deshalb mache ich hier Schluss für heute.

Freitag, 15. Dezember 2017

Einfach zur Entspannung

... und das auf höchstem Niveau — Franz Lachners Nonett in F-Dur:



Ein neuer Blog: »Energie und Innovation«

Der früher recht aktive Blogger Manfred Jacobi, dessen Tätigkeit ich mit Bedauern schon entschlafen wähnte, hat einen neuen Blog ins Leben gerufen, zu dessen Lektüre und Verlinkung ich gerne und besten Gewissens einlade! Hier eine Kostprobe aus jüngster Zeit:
2017/12/12
Eine kurze Geschichte der Kohle

Am Beispiels Großbritanniens.
Kohle hat als Energieträger in unseren Tagen nicht den besten Ruf. Das ist verständlich, denn bei der Kohleverbrennung entstehen eine Reihe unerwünschter Dinge, die man eigentlich gar nicht haben möchte. Mittels moderner Filtertechnologie lassen sich etliche dieser Schadstoffe absondern und in einigen Fällen sogar einer nützlichen Verwendung (etwa als Baumaterial) zuführen. Trotz dieser technologischen Fortschritte gilt die Kohle immer noch als problematisch für Mensch und Umwelt.

Infolge dieser Problematik laufen verschiedene Lobbygruppen gegen eine weitere Nutzung der Kohle Sturm und drängen auf einen Ersatz durch andere, in erster Linie regenerative Energieträger.  Inwiefern das gelingen, bleibt abzuwarten und soll hier nicht das Thema sein.

Worum es in diesem Posting geht, ist ein Faktum, das in den gegenwärtigen Diskussionen gerne ausgeblendet, wenn es denn überhaupt zur Kenntnis genommen wird: nämlich der Beitrag der Kohle zu Entstehung moderner Industriegesellschaften.
Da historische Unbedarftheit gemeinsam mit Technologiefeindlichkeit und ökonomischer Idiotie heute weiter verbreitet sind denn je, ist dieser neue Blog auf einer sehr spannenden »Schnittstelle« angesiedelt, und wird hoffentlich sein Publikum finden. Was bleibt dem alten Bildungsbürger Penseur da noch zu sagen, außer:

VIVAT! CRESCAT! FLOREAT!


Tür 14

von Fragolin

Das 14. Türchen am Adventkalender brachte mal wieder nicht nur schöne Überraschungen.

Werte Männer und Familienväter, die hier lesen, bitte stellt euch einfach vor, was passiert, wenn eine junge Frau aus eurem Arbeitsumkreis in aller Öffentlichkeit behauptet, ihr hättet sie vor Jahren, als sie noch nicht einmal 18 war, sexuell belästigt. Eine tränenrührende Geschichte eines verzweifelten jungen Mädchens, das jahrelang mit der schweren Last leben musste, nichts sagen zu dürfen über diese zutiefst traumatisierende Erfahrung, die jetzt durch alle Medien geht und Gesprächsstoff ist in der Familien, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft, im Kollegenumfeld, in der Schule der Kinder, in der ganzen Stadt.

Frage: Was wäre da wohl zuhause los? Wie erklärt man seiner Frau, dass das alles Lüge ist? Wie kann man jeden Zweifel zerstreuen, vielleicht auch noch in einer häuslichen Situation, die gerade keine Sommerzeit erlebt? Wie kann man in die fragenden Augen seiner Kinder schauen, die von Freunden gehört haben, ihr Vater wäre ein sexistisches Schwein? Das Tuscheln der Nachbarn, das Abwenden der Freunde? Wie begegnet man dem unweigerlichen Shitstorm, der auf die ehrliche Beteuerung, da wäre gar nichts gewesen, damit kontert, man wäre eben nicht nur ein dreckiger Sexunhold sondern auch noch ein widerlicher Feigling und Lügner?

Eine Antwort könnte sein: es passiert das, was dem Abgeordneten Dan Johnson passiert ist.
Und bevor hier wieder getrötet wird, woher ich wüsste, dass der unschuldig sei – ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass er es mehrmals dementiert hat und sehr emotional reagiert – um sich schlussendlich eine Kugel ins Hirn zu jagen. Die Wahrheit wird nie mehr herauskommen.
Gab es da nicht erst vor Kurzem einen ähnlichen Fall, wo sich ein Beschuldigter und von üblichen Empörungskreischern in die Ecke Gedrängter, bis zuletzt seine Unschuld beteuernd, das Leben genommen hat? Kann es sein, dass es bei dieser „#metoo“-Geschichte um nichts anderes geht als hochgradigen Psychoterror? Um einen weiteren Schritt in der künstlichen Zerschlagung der Gesellschaft zu gehen, um den Teil der Gesellschaft, der sie nach außen absichert, endgültig von dem Teil, der sie nach innen absichert, durch gegenseitiges Aufhetzen abzutrennen und dann beide angreifbar zu machen?


Schwarzblau kommt mit den nächsten Grauslichkeiten um die Ecke und bringt erwartungsgemäß die Sozen zum Keuchen: das Reizwort heißt „Studiengebühren“. Und noch ohne jede inhaltliche Klammer, an der man sich festhalten könnte, tobt die linke ÖH schon von „Protesten“ und die SPÖ gießt Öl ins Feuer mit der dreisten Lüge, durch ein Gebührensystem würden die Kinder armer Arbeiter vom Studium ferngehalten.
Lüge deswegen, weil eben noch keine Details feststehen, es ist ja auch, man muss es wirklich permanent wiederholen, nur die Verhandlung des Koalitionsvertrages und kein Gesetzesentwurf, was da präsentiert wird. Man weiß noch gar nichts aber keift gleich mal los und hetzt zu Krawall auf.

Ich kann mir nämlich schon vorstellen, dass man das Ganze sozial gestalten kann. Mit der Möglichkeit eines zinslosen Bildungsdarlehens etwa, das später mit den gezahlten Steuern gegengerechnet wird und fertig. So müssen nur jene zurückzahlen, die ins Ausland gehen und hier, womit die „Gerechtigkeitsfanatiker“ der SPÖ nämlich gar kein Problem haben (weil es ja oft genug auch die Kinder der wohlbestallten Salonsozen-Schickeria betrifft), nach einer Ausbildung, die von Arbeitern und Angestellten bezahlt wurde, steuervermeidend ins Ausland auswandern. Abschöpfen ohne was leisten zu müssen, typische Sozialistenmentalität. Und ganz Armen kann man auch Teile des Darlehens erlassen oder über ein staatliches Stipendium helfen.

Seltsam, dass Rote nie auf eine solche Idee kommen; die faseln doch immer von Umverteilung und Gerechtigkeit, aber wenn es darum geht, ihre erwachsenen Sprösslinge möglichst kostenlos durchs Leben zu schleusen, bis sie ihren steuergeldbezahlten Beamtenposten oder Parteifunktionärsposten bekommen, also lebenslang nur von dem Geld leben, das andere erwirtschaften, dann haben die kein Problem damit. Jede Putzfrau soll mit ihren kargen Steuern das Doppelstudium des Bonzensöhnchens finanzieren, der dann lebenslang nichts in das System einzahlt. Und dann wird die Tochter dieser Putzfrau auch noch für Propaganda missbraucht.

Ich wäre für 1500 Euro pro Semester. Kann man cash zahlen oder als zinsloses Darlehen aufnehmen, das mit der persönlichen Steuerleistung nach dem Studium gegengerechnet wird. Und das Geld - das ist wichtig! - wird zweckgebunden nur für Bildung und Forschung verwendet.
Aber ach, was ist mit denen, die nicht studieren, um mal erfolgreich zu sein, sondern als Langzeitarbeitslose dahinzubummeln bis sich irgend ein Job in einer NGO oder irgendwo als dampfplaudernder Wichtigtuer findet? Genau, die haben ein Problem.

Und jetzt weiß auch jeder, warum Sozen dagegen sind. Denn gegen die angebliche soziale Kälte eines Bildungssystems, in dem Erwachsene ab 18 selbst aufkommen müssen, wie es ja viele, die zur FH gehen oder zur Meisterschule oder in eine Fachausbildung sowieso müssen, ohne dass es einen kratzt („Bildung muss gratis sein!“ gilt nämlich nur für jene, die noch nie einen Finger gekrümmt haben; wer schonmal einbezahlt hat, interessiert nicht mehr), hätten sie schon längst etwas tun können. Dass Arme kein Geld für eine Meisterschule mit Unternehmerprüfung haben oder um auf eine FH zu gehen ist den Roten scheißegal. Da gehen ja nur Leute hin, die wirklich produktiv in der Privatwirtschaft arbeiten. Und an denen haben Sozen kein Interesse. Nur an deren Steuern. Die sollen nämlich nur die Gratis-Uni für die Sprösslinge der Politiker bezahlen.
Was für eine heuchlerische Bagage!


Dass in Wien drei „Männer“ bei einer, wie ich gestern aus dem Radio vernehmen konnte, „Rangelei“ versucht haben, mit bloßen Händen einen U-Bahn-Zug in Wien zu stoppen, hat Kollege LePenseur ja bereits gestern beschrieben. Das Ergebnis ist auch bekannt. Was Chuck Norris kann, kann eben nur Chuck Norris.
Aber einen Nebensatz in dem Artikel über die drei „Männer“, es soll sich um waschechte somalische Wiener mit Pigmentmaximierung handeln (oh, surprise…), hat mein Interesse geweckt:

Ein 14-jähriges Mädchen, das den Vorfall mitansehen musste, erlitt eine Panikattacke.“

Warum das von Bedeutung ist? Naja, ich frage mich eben, was macht eine Vierzehnjährige mitten in der Woche eine halbe Stunde vor Mitternacht in der U-Bahn? Wie sieht die am nächsten Morgen in der Schule aus? Geht die überhaupt in eine Schule? Oder gehört sie auch zu der Gruppe der Neuen Bevölkerung, für die die Regeln des täglichen Zusammenlebens schon mal täglich neu ausverhandelt werden müssen und dabei nicht immer Schulpflicht oder Jugendschutz beinhalten müssen, so wie wir konservativ-verzopfte Ewiggestrige das gewohnt sind?
Egal. Vierzehnjährige gehören meiner Meinung nach nicht um Mitternacht in die U-Bahn aber dafür mit deren Erziehungsberechtigten ein mehr als ernstes Wörtchen geredet. Da läuft was gewaltig falsch.


The Last Jedi“, der offiziell gezählt achte Teil der „Star-Wars“-Trilogien-Trilogie, ist angelaufen. In meinen jungen Jahren hätte ich zu den ersten gehört, die ihn sehen müssen. Aber ich bin gealtert. Irgendwie muss ich gestehen, dass schon der siebte Teil an mir vorbeigegangen ist. Sowas wäre mir früher nicht passiert. Da habe ich alles in mich reingezogen, wo Science Fiction draufstand.
Sogar „Star Wars“. Nicht wegen der Handlung, die fand ich schon immer krude, aber wegen der Phantasie. Als ich nach dem Ansehen der ersten drei Teile, also 4 bis 6 in der Reihe, das Buch gelesen habe, war ich enttäuscht. Ich hatte es brutal erfahren, was der Unterschied zwischen Buch und Film ist, und das als bekennender Bücherwurm. Ein Film kann eine grottenschlechte Handlung haben, aber trotzdem über geschickte Regie, Technik, Musik, schauspielerische Leistung ansehnlich und genießbar werden. Wie ein Lied. Es kann einen fürchterlichen Text haben und doch eine bezaubernde oder mitreißende Melodie. Ein Buch mit einer grottenschlechten Handlung ist und bleibt jedoch grottenschlecht.
Bücher sind gnadenlos.

Ohne den Film gesehen zu haben, hat er mir bei bloßem Nachdenken darüber eine wichtige Erkenntnis gebracht, nämlich wie absolut wichtig es ist, die Kinder trotz den Verlockungen der tönenden und blinkenden Medien dazu zu bewegen, sich in ein Buch zurückzuziehen, um zu lernen, die Erbsen aus der Asche zu picken. Denn wenn ein Buch gut ist, ich meine so richtig fesselnd und phantasiegeladen und mitreißend, dann ist es besser als jeder Film. Wer, um bei Kinderbüchern zu bleiben, den „Kleinen Hobbit“ kennt, weiß, was ich meine. Und das Buch kann man wenigstens einen Zehnjährigen lesen lassen. Den zu einem Dreiteiler aufgeblasenen Film anschauen lassen täte ich ihn nicht...


Ach ja, unser tägliches Trump-Bashing gib uns heute, dachten sich die Macher vom „Kurier“, und nachdem von Trump selbst nun gar nichts Verwertbares geliefert wurde, musste eben darüber berichtet werden, dass eine Zeitung gegen ihn wettert, was ja bereits bedeutet, dass sie Recht haben muss. Und so zitierten sie genüsslich alle möglichen Ausdünstungen, dass Trump eben nicht einmal Kloschüsseln reinigen könne oder Schuhe putzen oder einem Hirsch eine Warnweste anlegen oder wasweißichnoch. Woran anscheinend niemand gedacht hat: für keine dieser Tätigkeiten wird Trump bezahlt, also muss er auch nichts davon können.
Haben wir das auch geklärt.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Kulturschock im herzlos-kalten Wien: U-Bahn bremst langsamer als Eselskarren!

Die Kronenzeitung titelt:
Prügelei artete aus
14.12.2017 13:46



Sturz auf U6-Gleis: Video zeigt dramatische Szenen

Die Konkurrenz an der Qualitätszeitungsfront, oe24.at, schreibt:

Prügelei: Drei Männer stürzen vor U-Bahn

 (Hier weiterlesen)
Drei »Männer« — wie die bloß heißen mögen? Wolfgang Gruber, Leopold Hinterberger und Heinz Prohaska vermutlich (muß so sein, denn: »Ein Wiener: a Raunzer! — zwa Wiener: a Heurigenpartie! — drei Wiener: gibt's net, denn jeder Dritte is a Böhm'!«) ...

Ein not too amused wirkender Kommentarposter meint zum Vorfall durchaus treffend:
Warum steht da nicht dabei daß es 3 Somalier im Alter von 20 und 21 waren?
Und wegen dieser Atomphysiker, Ärzte und Professoren sind wir wieder einmal in der Kälte gestanden und haben auf die U6 gewartet!
Touché!

Tja, wie arm wäre unser Leben, wenn wir die drei nicht hätten ...






Ausgerechnet Bananen!

Justiz in Ägypten
13.12.2017 08:49

Haft für Sängerin, weil sie Banane zu sexy isst

Ägyptens Justiz geht weiter mit großer Härte gegen vermutete moralische Verfehlungen in Kultur und Medien vor. Ein Gericht in Kairo verhängte am Dienstag eine zweijährige Haftstrafe gegen jene Popsängerin, die im November mit einem Musikvideo - sie zeigte sich darin lasziv in Unterwäsche - für Aufregung gesorgt hatte. 
Den Verdacht, daß echte Museln halt echte Wichser sind, hatte ich schon länger. Wer sonst hat schon feuchte Träume von 72 Jungfrauen zwecks täglicher Defloration im Jenseits! Aber daß sie solche Wichser sind, hätte ich nicht gedacht ...

Für Seine Muselmanische Ehren, welche solche Urteile zu sprechen geruhen, folgendes Liedchen:


Für derlei Sachen ist schon anno dunnemals in zivilisierten Ländern keiner ins Kittchen gewandert. Nun, vielleicht braucht das Muselmanentum noch ein paar Jahrhundertchen, um aus der Steinzeit aufzutauchen ...



Tür 13

von Fragolin

Was für eine Zahl. Da muss ja was Tolles hinter dem Türchen im Adventkalender stecken. Feine Überraschungen für den Pessimisten von Welt.

Und so rechnete ich mit dem Schlimmsten.
Weltweit ein Aufstand der Juden. Schreiende Judenmassen, die Fahnen verbrennen und auf Osmanenpuppen schießen, „Tod den Türken!“ und „Ersäuft die Museln im Golf!“ brüllen. Juden die Brandsätze auf Moscheen werfen, Juden, die auf den Straßen von Ankara und Riad… äh, spätestens hier verließ mich meine Phantasie vollends. Nichts von dem geschah. In Ankara und Riad aber aus eher pragmatischen Gründen. Doch das nur am Rande.
Dabei hatte der Neo-Kalif aller Muslime in Gestalt des Sultans vom Bosporus die Statthalter der Umma um sich geschart und jene in trauter Brüderlichkeit verkündet, ab heute wäre Ostjerusalem als Hauptstadt des Staates Palästina anerkannt.
Und was machen die Juden?
Nix.
So geht das, ihr Krawallbeutel!

Jetzt fehlt der Hauptstadt nur noch der Staat. Das ist ja einer der pittoresken Treppenwitze dieser Farce, die sich dort abspielt, dass man einem Staat verbietet, sich seine Hauptstadt auszusuchen, aber andererseits einem Staat eine Hauptstadt anerkennt, den es nicht einmal gibt.

Und dann tröten die Palis auch noch, jetzt wäre die Möglichkeit einer Zweistaatenlösung endgültig gescheitert. Dazu muss man aber unbedingt etwas sagen:

Erstens wurde die von Israel anerkannte Gründung des Staates Palästina mehrmals von den Palästinensern nach jahrelangen Verhandlungen in letzter Sekunde abgelehnt, weil man zwischen den Möglichkeiten entweder eigenverantwortlich ein Staatsgebilde aufzubauen und ein Volk in Arbeit und Brot zu bewegen oder in ewiger jammernder und wutkreischender Opferrolle von den Almosen der internationalen Gebergemeischaft ein paar Millionen für das eigene Wohlleben abzuzweigen weise entscheiden musste.

Und zweitens gibt es diese Zweistaatenlösung seit Anbeginn. Es gab das britische Protektorat Palästina, das in das kleinere jüdische Siedlungsgebiet Israel und das große muslimische Jordanien geteilt wurde. Israel erkannte die auf seinem Gebiet lebenden Muslime voll und ganz als gleichberechtigte Bürger an und verlieh ihnen nach Staatsgründung volle Bürgerrechte. Jene, denen das Zusammenleben mit Juden auf Allahs Heiliger Erde zu unerträglich war, selbst wenn sie von denen gleichberechtigt behandelt werden, mussten „fliehen“. Am ersten Tag der Existenz des Staates Israel wurde er von allen muslimischen Nachbarn, auch Jordanien, sofort angegriffen – und siegte. Solche Kleinigkeiten wiederholten sich mehrmals, dabei verlor Jordanien bei dem Versuch, Jerusalem zu erobern, auch den Ostteil.
So läuft das nunmal. Wer den Krieg verliert, bezahlt. Oder zweifelt jemand den heutigen Status von Südtirol oder Ostpreußen an? Holen wir uns die Südsteiermark zurück?

Es wird niemals eine Lösung geben, weil es weder der muslimische Glaube für jene, die ihn fanatisch sehen, und das sind mehr als genug, noch die Interessenslage muslimischer Warlords jemals zulassen werden, dass dort Frieden herrscht. Israel kann nur überleben, wenn es sich gegen den Krieg wehrt, der am ersten Tag seiner Existenz als souveräner Staat ausgerufen wurde und bis heute auf ewig das einzige Ziel hat, Israel zu vernichten und alle Juden ins Meer zu jagen. Indem Europa Israel, diesem Staat den es selbst erst geschaffen hat, seit seinem ersten Tag permanent in den Rücken fällt, stärkt es die Warlords und die eigentlichen Feinde der bereits bestehenden Zweistaatenlösung, die einen der zwei Staaten wieder von der Landkarte radieren wollen.

Sollen die Muslime Ostjerusalem als Hauptstadt des nichtexistenten Staates Palästina ausrufen, es ist ebenso relevant, als würden sie Wien-Ottakring zur Hauptstadt von Takka-Tukka-Land erklären. Die Juden wissen das. Das, und ihre etwas, sagen wir mal so, unislamische Sichtweise, führen dazu, dass sie sich nicht in Massen zusammenrotten und emotional hochpeitschen bis zum Durchdrehen.
Juden können nämlich etwas, was Muslimen fremd ist:
Gelassenheit.
Und Humor.
Sogar im Umgang mit der eigenen Religion.

Ein Jude kommt zum Metzger, zeigt auf einen Schinken und sagt: "Ich hätte gern diesen Fisch dort."
Der Metzger erwidert: "Aber das ist doch ein Schinken."
"Mich interessiert nicht, wie der Fisch heißt!"“

Googelt mal nach Witzen.
Gibt man „jüdische Witze“ ein, kommt man auf -zig Seiten mit Witzen von Juden.
Gibt man „arabische Witze“ ein, kommt man auf -zig Seiten mit Witzen über Araber.

Doch was gab es noch so alles hinter dem gestrigen Türchen?

Grasser steht endlich vor Gericht. Endlich, weil diese Posse nach mehr als einem Jahrzehnt voller Hetze gegen eine Person, Vorverurteilung und medialer Schlachtung, die man so lange vor sich hergeschoben hat, bis man endlich wieder unter einer Schwarzblauen Regierung jeden Tag über deren Grauslichkeiten (damals schon…) schreiben kann. Und sein linkes Forum aufheizen.
Ich werde mich wohl nicht allzu viel um dieses Thema kümmern, außer die mediale Propaganda blüht allzu sehr auf. Ob die Staatsanwaltschaft mehr zusammenbringt als ein Indiziengebäude und ob sie ihr ganzes Pulver schon in der kurzen Zusammenfassung von unbewiesenen Anschuldigungen verschossen hat, wird sich zeigen. Wenn da aber nicht mehr kommt als im Eröffnungsplädoyer abgesondert, darf man gespannt sein, mit welchen Mitteln man diese Posse wird künstlich in die Länge ziehen bis zum erwartbaren Einstellen des Verfahrens.


Niki“ ist pleite. Und das „Standard“-Forum tobt in gewohnter Lächerlichkeit. Die bösen Deutschen haben in Form des allmächtigen Luftfahrtkonzerns Lufthansa den armen kleinen österreichischen Flugbetrieb niedergemacht und schicken jetzt einfach 900 Leute auf die Straße.
Die Fakten? „Niki“ ist ein einst von Lauda an Air Berlin abgestoßener Diskontflieger, den die Billigmarke „Air Berlin“ in den Konkurs misswirtschaftete. Normalerweise würden die 900 Leute heute schon lange auf der Straße stehen. Keiner wollte den Pleitestadel kaufen. Lufthansa war neben ein paar anderen der einzig wirklich ernstzunehmende Bieter, aber, oh, ach, leider zu groß für die EU-Kartellwächter. Und so zog Lufthansa nach wochenlanger „Zwischenfinanzierung“, sprich Geldversenken in ein Pleiteloch zum Erhalt von Flugbetrieb und Arbeitsplätzen, das Kaufgebot zurück und beendete damit auch die ihr eigenes Geschäft schädigende Geldvernichtung bei „Niki“.

So macht man sich in den Augen eines ultralinken Forums zum Feind der Arbeiterklasse: Indem man über Wochen Arbeitsplätze erhält und nur deshalb die Pleite nicht abwenden konnte, weil man sonst ein internationaler Nochgrößerkonzern geworden wäre. Die merken nicht mal, wenn sie Mist daherpalavern. Hätte LH „Niki“ übernommen und die Arbeitsplätze gerettet, hätten sie wieder über die „deutsche Marktmacht“ geraunzt und irgend ein Märchen über Steuervermeidung in Österreich erfunden. Aber keiner von den Maulaufreißern wäre auf die Idee gekommen, sich morgen Geld von der Bank zu holen, „Niki“ zu kaufen und dem ganzen teutonischen Großkapital mal zu zeigen, wie man menschlich, sozial, hochbezahlt und arbeitsplatzgarantierend erfolgreich wirtschaften kann.
Wenn etwas noch pleiter ist als „Niki“ dann das Denkvermögen des linken Durchschnittsraunzers. Vorher kann ein Hirsch mit Warnweste eine Fluglinie führen als dass diese Gestalten den Betrieb einer eigenen Würstelbude länger als drei Wochen durchhalten ohne sich zu verschulden bis über beide Ohren – und dann dem Rest der Welt im Allgemeinen und dem neoliberalen Kapitalismus im Besonderen die Schuld daran zu geben.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

»This time it's different!«

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:


... was freilich nicht heißt, daß die 1000+ Worte des bezughabenden Artikels nicht lesenswert wäre. Und v.a.: bedenkenswert. Was allerdings keineswegs bedeutet, daß es auch bedacht würde. Ganz im Gegenteil ...

Tür 12

von Fragolin

Halbzeit.

Wir sind schuldig.
Und diese Schuld muss uns Verpflichtung sein.
Deshalb berichtet uns der strikt neutrale und faktenverpflichtete ORF über die schweren Verbrechen libyscher Behörden an armen traumatisierten Schutzerflehenden, denen die waffenstarrende Festung EU neid- und fremdenhasszerfressen die Rettung vor der italienischen Küste von Tripolis verwehrt. Sagt Amnesty International. Und wenn die das sagen, ist das so. Die legen ja auch gnadenlos offen, dass hier in Österreich Gefängnisinsassen schwer misshandelt werden und auch alltäglich auf offener Straße Dunkelhäutige von blutrünstigen Nazihorden durch die Straßen gehetzt werden. Das wird von der rechtsrechten Medienmeute im Verein mit der nazidurchseuchten Staatsmacht gerne verschwiegen; deshalb ist ja auch der ORF so wichtig, weil so wenigstens einer den Rechtsrechtsruck enttarnt.
Dass der schonungslosen Offenlegung der wahren Zustände auch tiefe Logik inhärent ist, ist eine Selbstverständlichkeit.


Die EU unterstütze libysche Behörden, die häufig mit Schleusern zusammenarbeiteten und Flüchtlinge und Migranten folterten, erklärte die Menschenrechtsorganisation heute.
Bis zu 20.000 Menschen würden in Haftzentren in Libyen festgehalten. Sie seien Folter, Zwangsarbeit, Erpressung und Tötung ausgesetzt, teilte AI mit.“

Diese fiesen Libyer aber auch! Die arbeiten mit den Schleppern zusammen, um die Flüchtlinge extra in ihre Gefängnisse zu bekommen, wo sie die dann foltern können. Machen Libyer so. Die haben kein Interesse daran, die wieder loszuwerden, egal wohin, sondern holen die extra ins Land, weil Foltern so lustig ist. Da wünscht man sich ja glatt den Gaddhafi zurück. Und das ist jetzt auch kein Generalverdacht, sondern das ist so, immer. Sagt eine NGO, und die haben immer recht.

Die europäischen Regierungen hätten nicht nur Kenntnis davon, sagte der AI-Europavorsitzende, John Dalhuisen. „Indem sie die libyschen Behörden aktiv dabei unterstützen, die Überfahrt über das Meer zu unterbinden und Menschen in Libyen festzuhalten, machen sie sich dieser Verbrechen mitschuldig.““

Wenn man also Kenntnis davon hat, dass in einer bestimmten Gruppe besonders viele Straftaten gegen andere Menschen begangen werden und man diesem Treiben nicht entgegenwirkt sondern diese Gruppe auch noch stärkt, hat man Mitschuld an den Taten, die aus dieser Gruppe heraus begangen werden?
Kann man das in dieser Form mal Leuten wie Merkel und diesem AI-Fuzzi Dalhuisen als Spruchband an die Wand nageln? Vielleicht begreifen die den Inhalt, wenn sie es oft genug gelesen haben?!

Hilfsorganisationen berichten schon länger über Misshandlungen, Folter, Vergewaltigungen und Zwangsarbeit von Flüchtlingen.“

Natürlich, worüber sollen die sonst berichten? Dass alles paletti ist? „Leute spendet, denn es ist nichts passiert!“ - das wirkt nicht. Das wäre geschäftsschädigend. Waschmittelhersteller machen auch keine Werbung damit, dass Wäsche auch ohne Waschen sauber und duftend ist.

Ein Medienbericht, laut dem in Libyen Flüchtlinge als Sklaven verkauft werden, hatte vor Kurzem für Aufsehen gesorgt und war auch Thema beim EU-Afrika-Gipfel in der Elfenbeinküste.“

Im muslimischen Teil Afrikas wurden schon genug andere Muslime, aber auch haufenweise entführte Christen als Sklaven verkauft. Haufenweise Mädchen und kleine Kinder auch. Das interessiert aber keinen und würde auch nicht für Aufsehen bei einem „EU-Afrika-Gipfel“ sorgen.
Was der ORF auch zu erwähnen vergisst: die „Flüchtlinge“ oder wie immer man diese Glücksritter nennen möchte, haben jederzeit die Möglichkeit das Land in die Richtung zu verlassen, aus der sie gekommen sind. Aber das wollen sie nicht. Weil sie so gerne gefoltert werden? Weil sie das Leben als Sklaven so lieben?
Oder weil fast alles der Propaganda, die uns aus Nordafrika als „Berichterstattung“ geliefert wird, schlicht und ergreifend Phantasieprodukte von Situationsprofiteuren sind?


Im „Standard“ wird gejubelt, und das Forum ist ganz aus dem Schlösschen, weil die Kammern auch weiterhin ihre Zwangsbeiträge von Zwangsmitgliedern eintreiben dürfen. Die faschistische Zerschlagung der Arbeiterkammer, die in den letzten Tagen dort als die größte Bedrohung der Errungenschaften des klassenkämpfenden Proletariats herbeiorakelt wurde, konnte in letzter Sekunde abgewehrt werden.
Dass es die sowieso niemals gegeben hätte, solange eine ÖVP in einer Regierung beteiligt ist, hätte zwar jeder denkende Mensch wissen können, aber man will ja nicht zu viel erwarten. Lassen wir ihnen die kleine Freude, nachdem ja ab sofort die Arbeiter jeden Tag von der neofaschistischen Reichsarbeitswehr des Baby-Hitlers zum zwölfstündigen Frondienst in die Firmen geschleppt werden.


Eine ganz besondere Insolvenz sorgt für Schlagzeilen: Tonis Freilandeier ist endgültig pleite. 220.000 unvermittelbare Arbeitskräfte müssen ab morgen daran gehindert werden, unverkäufliche Überproduktion zu betreiben und dafür unbezahlbare Entlohnung in Form biologisch aufbereiteten Kraftfutters zu bekommen. Das Problem muss gelöst werden. Am dritten Adventwochenende ist spontan mit einem Supersonderangebot von Tiefkühl-Frikassee bei Hofer und Aldi zu rechnen.


Der Schwedische Premierminister Stefan Löfven hat nach dem Brandanschlag gegen eine Synagoge in Göteborg einen Erkenntnisschub bekommen.

Wir haben ein Problem in der schwedischen Gesellschaft mit Antisemitismus..“
Entlarvende Worte eines Regierungschefs (Soze, was sonst) gegen seine eigene Gesellschaft, wenn man bedenkt, dass die festgenommenen Täter Libanesen und Syrer waren. Der Mann richtet eiskalt die Worte gegen genau jenen Teil der Bevölkerung, nämlich den schwedischen, der überhaupt kein Problem mit dem Antisemitismus, aber selbst verdammt viele Probleme mit importierten Antisemiten hat. Genau den Teil, dessen bezahlter Angestellter er eigentlich ist, denn die Tätergruppe ist nicht gerade dafür bekannt, besonders viele Einzahlungen in das staatsfinanzierende Steuersystem zu leisten.

Wir müssen sehr deutlich machen, dass dieser Antisemitismus und Judenhass in unserer Gesellschaft keinen Platz hat.“
Eine elegante Wortblase, die da schillernd gen Zerplatzen schwebt. Der Typ ist ja nicht einmal in der Lage, sehr deutlich zu machen, worin das Problem überhaupt besteht und woher das Problem überhaupt kommt. Wie will der den importierten schwedenverachtenden Judenhassern etwas „sehr deutlich machen“, wenn er nicht einmal in der Lage ist, seinen Landsleuten reinen Wein einzuschenken?

Die drei Einkassierten zu Wiedergutmachung verknacken, unter Polizeiaufsicht am Freitag die ganze Synagoge durchputzen lassen und zur Festigung interreligiöser Toleranz drei Wochen ganztägige Gräberpflege auf einem katholischen Friedhof. Und nach Fingerprint- und DNA-Erfassung in den nächsten Flieger und heimwärts mit lebenslangem Einreiseverbot in die EU.
Ach, das wäre als ultrarechtsrassistislamophobe Rache abzulehnen? Tja, Wikinger, dann wird das wohl nichts werden mit dem „sehr deutlich machen“. Müsst ihr euch wieder auf den „Kampf gegen rechts“ konzentrieren, da sind Erfolge bei wenig Gegenwehr zu holen.
Schweden ist erledigt.


Österreich“, das Qualitätsblatt für den anspruchslosen Konsumenten, kümmerte sich um weltbewegende Fragen und analysiert:
So lange dauert der Durchschnitts-Sex“
Endlich wissen wir von befragten Männern folgende Daten:
Der Durchschnitts-Sex dauert nach Angaben der Männer selbst 8 Minuten kürzer, als sich befragte Frauen wünschen. Also real wahrscheinlich 16 Minuten kürzer.
Amerikaner sind die größten Aufschneider. Böse Zungen behaupten, auch Trump wurde gefragt und hat den gesamten Durchschnitt der Männer um 3 Minuten gehoben.
Inder müssen sich besonders beeilen um fertig zu sein, bevor sie erwischt werden. Besonders in der Gruppe muss man schnell sein, weil der Nächste schon drängelt.
Österreicher nahmen an der Befragung nicht teil, sonst wären die Amerikaner weit abgehängt.
Der Hirsch mit Warnweste gab mehr an als Trump und wurde deshalb als Ausreißer disqualifiziert.

Nein, heute kommt sogar nach dem Hirsch mit Warnweste noch etwas. Eine Britin sorgt für Aufsehen, weil sie angeblich Sex mit Geistern hat. Mal was Neues. Bis jetzt fand ich ja die „Objektsexuellen“ schon recht schräg. Obwohl ich glaube, dass es die recht oft gibt und manche ganz besonders geil auf Stoffsäcke sind. Aber Sex mit Geistern, das hat was.
Ein Geist war angeblich gehörnt und hatte ein orange leuchtendes Outfit.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Tür 11

von Fragolin

Hinter dem elften Türchen verbarg sich ein – Montag.
Eigentlich keinen weiteren Kommentar wert.
Und ist auch nicht viel passiert.

Die Schwarzblauen Verhandler können sich weiter anrotzen lassen, sie wären Verbrecher und Mörder, weil sie die Raucherregelung in österreichischen Gaststätten aufrecht halten wollen. Wie man dann jene bezeichnen muss, die das Pfuschwerk damals beschlossen haben, bleiben die Tobenden schuldig. Da fällt ihnen wohl nichts ein, weil der damalige Kanzler Gusenbauer hieß und bei aller Nähe zu Geld und Pomp doch weder ein Schwarzer und schon gar kein Blauer war.
Dass die Blauen mal Verbrecher genannt werden, weil sie eine Regelung der Roten nicht ändern, muss man genießen. Das passiert nicht oft.

Schön auch, dass die militante Nichtraucherfraktion (und das sage ich als überzeugter Nichtraucher) sofort ortet, dass Österreich mit diesem in der ganzen EU einmaligen Alleingang zum stinkenden Aschenbecher Europas mutiert und wie unter Blau zu erwarten eine reine Schande ist. Dass das angepeilte Modell mit dem erhöhten Jugendschutz (Rauchen erst ab 18 erlaubt, Kinderverbot in Raucherräumen etc.) ausgerechnet „Berliner Modell“ heißt, ist ein Rätsel. Denn es kann als absolutes Unikum nichts mit dem Modell in Berlin zu tun haben, das ja von einer grün-ultralinken Stadtregierung umgesetzt wird und genau die gleichen Regelungen enthält wie das von Schwarzblau angepeilte. Also sind die Blauen auch dann Verbrecher, wenn sie die gleiche Regelung umsetzen, wie Dunkelrote und Grüne. Was für eine Realsatire!


Eine neue Krankheit geht in Österreich um. Nachdem Menschen schon auf offener Straße Herzinfarkte, Schlaganfälle oder spontane Diarrhöe erlitten haben, titelt Vienna.at gestern:
31-jähriger erlitt in Wien-Favoriten Bruststich auf offener Straße“
Jetzt sind Bruststiche also schon Krankheiten. Früher waren das mal Verbrechen. Da wurde man niedergestochen. Heute erleidet man Bruststiche.
Bin mal gespannt, wann es die ersten Tabletten dagegen gibt.


In New York hat sich ein sprenggläubiger Surensohn (oh, heulet, ihr Blockwarte!) versucht, zu seinen Jungfrauen zu detonieren, aber dabei so bescheuert angestellt, dass die Zündung seines Bombengürtels nicht nur zu keinen weiteren Schäden bei den Umstehenden geführt hat als Ohrensausen, sondern auch ihn selbst nur unerheblich verletzt hat. Womit wollte der die Rache Allahs unter die Ungläubigen bringen und Angst und Schrecken verbreiten? War sein „Bombengürtel“ eine umgeschnallte Coke, in die er zur Zündung Backpulver geschüttet hat?
Das mit den Jungfrauen ist damit erstmal von seiner Märtyrer-Liste gestrichen. Jetzt muss er wohl eine Weile damit rechnen, selbst unter der Dusche die Jungfrau für 72 Mitgefangene zu spielen.


Da wir schon in Amerika sind: wieder sind grausige Details über den kranken Tagesablauf des irren Trump bekannt geworden, und die schockierte Menschheit muss erfahren: Trump schaut Fernsehen! Wirklich! Ist das nicht schockierend? Statt Akten zu lesen informiert sich der, was so los ist in der Welt. Deshalb weiß der ja auch besser, was in Schweden los ist, als unsere Empörten. In deren Akten stand davon nämlich nichts.
Der Witz ist: Was bei Obama ein bejubelnswertes Nutzen der Medien zur umfassenden Information gewesen wäre, ist bei Trump selbstverständlich nur reiner Narzissmus, weil ihn nur Meldungen über ihn selbst interessieren. Gut, hätten wir das geklärt.


Zum Thema Schweden habe ich da auch noch was. Da hat es wohl einen Brandanschlag auf eine Synagoge gegeben, falls man das Werfen eines Molotow-Cocktails im Regen als Brandanschlag bezeichnen kann. Und alles diskutiert, ob man wirklich diesen verhetzenden Bezug zu Amerikas Umgang mit Jerusalem herstellen darf, der ja bereits einen Hinweis gibt, aus welchen Kreisen die Brandsätze sehr wahrscheinlich kommen. Sagen wir mal so: Blonde stämmige schwedische Nationalisten sind es eher nicht.
Und schon diskutiert man, dass wohl in Schweden eine Art Maulkorb herrscht.
Als ob das was Neues wäre.
Schweden hat sowas von fertig, die reiten dort ein mausetotes Pferd. Das wurde bereits von einem Kamel ersetzt, die merken das nur noch nicht. Aber das kommt auch noch.


Das als „Protest“ verkleidete Austoben persönlicher Minderwertigkeitskomplexe und offenen Judenhasses Noch-nicht-so-lange-hier-lebender Deutscher mit Palästinenserhintergrund in Berlin führte dazu, dass sogar Ihre Alternativlosigkeit ihren Regierungssprecher mit klarer Botschaft ausreiten ließ:
"Man muss sich schämen, wenn auf den Straßen deutscher Städte so offen Judenhass zur Schau gestellt wird", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. Die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit sei "kein Freibrief für antisemitische Entgleisungen, für Hetze und für Gewalt".
Ach.
Warum importiert man diese Zustände dann millionenfach auf deutsche Straßen?

Aber auch gut fand ich den Aufruf des CSU-Innenexperten Stephan Mayer in der „Welt“:
Bei Straftaten anlässlich solcher Versammlungen muss der Rechtsstaat durchgreifen. Darüber hinaus sind politische Impulse für Gegendemonstrationen wünschenswert. Hier ist die Zivilgesellschaft gefragt.“
Das Blöde ist, lieber Steffl, dass immer dann, wenn sich Gegendemonstrationen zu solchen Zuständen bilden und die Zivilgesellschaft den Mut findet, dagegen auf die Straße zu gehen, alle Parteien inklusive der CSU mit alleiniger Ausnahme der AfD gegen das rechte Pegida-Pack zu toben beginnen und ihren ganzen ohnmächtigen Hass auf jeden Untertan, der es wagt, die Folgen der unkontrollierten Ersten Merkelschen Völkerwanderung anzuprangern, mit Nazi-Beleidigungen und üblen Beschimpfungen abarbeiten.
Die Zivilgesellschaft, die hier gefragt wäre, wird auch weiterhin nach der nächsten GroKo-Bildung, unter dem Hexenhammer des Großinquisitors Maas zermalmt und dem medialen Scheiterhaufen zugeführt.

Wenn ihr was gegen diese Zustände tun wollt, dann tut was; Fehlentwicklungen der Politik zu korrigieren wäre nämlich Aufgabe der Politik und nicht einer ominösen „Zivilgesellschaft“. Dafür werdet ihr nämlich von dieser Zivilgesellschaft bezahlt, damit ihr dafür sorgt, dass nicht noch mehr primitive Judenhasser aus tribalistischen Gesellschaften, sozialisiert in einem gehirnwaschenden Propaganda- und Unterdrückungssystem gewaltverliebter Warlords, anonym und in Heeresstärke nach Deutschland einwandern. Dass die Polizei und die Justiz hart dagegen vorgeht, wenn auf offener Straße zu Mord und Genozid aufgerufen wird, egal in welcher Sprache, und die sich solcherart Austobenden postwendend heimgeschickt oder einfach an Israel übergeben werden.


Zum Thema muslimische Welt habe ich auch noch einen: In Saudi-Arabien dürfen wieder Kinofilme gezeigt werden und unsere Medienzwerge jubeln ob des unvergleichlichen Fortschritts, der eindeutig beweist, wie weltoffen und modern die Saudis doch sind. Ich warte noch etwas damit und stimme freudig in den Chor der Jubler ein, wenn der erste mit unverschleierten Frauen gefüllte Kinosaal sich die Sadomasoschmonzette „Fifty shades of grey“ anschauen darf. Bis dahin gönne ich den Muselmännern den öffentlichen Genuss shariakonform zusammengeschnittener Jubelfilme über die glorreiche Königsfamilie oder ein packendes Drama über die heldenhaft von einem Prinzen des Königshauses und seinem mutigen Falken vereitelten vom Mossad gelenkten Betrugsversuch beim jährlichen Kamelrennen.


Ach, eines habe ich noch gefunden, wenn auch schon ein paar Tage her: Im deutschen Uelzen hat ein Einbrecher den Adventkalender eines Mädchens geplündert. War aber nur Spielzeug drin, mit dem er nichts anfangen konnte, deshalb ließ er das alles liegen und verschwand wieder.
Wer tut sowas?
Nach unbestätigten Augenzeugenberichten wurde in der Nähe ein Hirsch mit Warnweste gesehen.

Montag, 11. Dezember 2017

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (22)





»Experten appellieren«

An wen und wofür?

Experten appellieren an Kurz: "Österreichs tödlichste Epidemie beenden"

Internationale Experten warnen ÖVP-Chef Kurz in einem offenen Brief davor, das geplante Rauchverbot in der Gastronomie zu kippen.
(Hier weiterlesen)
Das ist gleich mehrfacher Bullshit: erstens ist Rauchen keine »Epidemie«. Befragen wir Wikipedia nach dem Begriff »Epidemie«, können wir lesen:
Eine Epidemie (von griechisch επιδημία epidēmía „Aufenthalt, Ankunft; von Krankheiten: im Volk verbreitet“, zu επί epí „auf“ und δήμος dḗmos „Volk“), deutsch auch Seuche, ist die zeitliche und örtliche Häufung einer Krankheit innerhalb einer menschlichen Population, wobei es sich dabei im engeren Sinn um Infektionskrankheiten handelt. Aus epidemiologischer Sichtweise wird von einer Epidemie gesprochen, wenn in einem bestimmten Zeitraum die Inzidenz (als Anzahl der neuen Erkrankungsfälle) zunimmt.
Also: die Epidemie können sich die Damen und Herren »Experten« gleich abschminken. Man sollte dazu eher »Angstmache« sagen, das trifft's bessen. Und die »gefährlichste« ist sie schon überhaupt nicht. Wie bitte? Ich vergesse die 600.000 Toten jährlich durch Passivrauchen?

Auch hier: jährlich sterben derzeit ziemlich genau 60 Millionen Menschen. Angeblich 600.000 davon durch Passivrauchen — was eine, insbesondere aus dem Munde von Raucherbekämpfungaktivisten, zumindest hinterfragbare Zahl genannt werden darf. Wer einen Caritasvertreter über die kriminellen Neigungen von »Flüchtlingen« befragt, wird ja auch keine objektive Antwort erwarten können ...

Wie auch immer: die 600.000 Toten durch Passivrauchen wollen wir mal vorderhand so stehenlassen, dann muß man noch bedenken, daß diese Toten wohl schwerlich durch die in Österreich derzeit bestehende Regelung des Rauchens in Gaststätten hervorgerufen werden können. Denn diese besagt, daß Lokale über einer minimalen Quadratmeteranzahl eine Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereich haben müssen. Da kein Nichtraucher gezwungen ist, sich im Raucherbereich aufzuhalten, könnte das Thema »Passivrauchen« im Kontext von Gaststätten eigentlich abgehakt werden.

Könnte! Wenn Leute wie diese Anti-Raucher-»Experten« rationalen Argumenten zugänglich wären. Denn ob die Raucher sich umbringen, ist ausschließlich deren eigene Sache, nicht die irgendwelcher »Experten«. Selbstmord (auch auf Raten) ist m.W. nicht verboten.

Wenn Experten darauf hinweisen, daß Rauchen nicht gesund ist — jo mei! Damit sagen sie den Rauchern wohl nichts Neues. Aber auch zuviel Essen und Saufen ist nicht gesund — und auf der recht informativen Seite http://www.worldometers.info/de/ finden sich recht erstaunliche Zahlen, wie: »Heute in den USA für mit Fettleibigkeit zusammenhängende Krankheiten ausgegebenes Geld« — na, raten Sie mal ...

Aber all das sind eigentlich vernachlässigbare Nebenfragen — die Hauptfrage ist und bleibt: was geht es den Staat an, hier regulierend einzugreifen, statt eine wirklich liberale, marktkonforme Lösung zu ermöglichen: jeder Wirt und jeder Gast kann entscheiden, welches Lokal wie frequentiert wird. Wenn der Wirt sein Geschäft mit einer verrauchten Kneipe macht — wer ist gezwungen, dorthin zu gehen? Ich gehe ja auch nicht zum Inder, wenn mir dessen Kost zu scharf ist. Und seltsamerweise: bei allen nur denkbaren Spezialitätenlokalen hat es bestens funktioniert, deren Bestehen (oder Pleitemachen) vom Markt bestimmen zu lassen. Gibt's ein »Inderlokal-Quotengesetz«, demzufolge die Versorgung der Bevölkerung mit indischen Speisen sichergestellt wird? Und trotzdem funktioniert die Sache. 

Warum soll es bei Raucher- und Nichtraucher-Lokalen anders sein?

Tür 10

von Fragolin

Das zehnte Türchen im Adventkalender öffnete sich gestern beim Schein zweier Kerzen und erinnerte mich daran, dass es nur noch zwei Wochen sind bis zu diesem komischen Winterfest mit den vielen Geschenken und den jingelnden bells und dem ganzen Kitsch und Krempel, der einen wiederauferstehenden Heiland wahrscheinlich zu einem neuerlichen Wutanfall gegen die Krämer im Tempel führen würde. Was muss der sich denken, wenn er sieht, wie sich jedes Jahr immer mehr Leute in einer stressgetriebenen Geburtstagsparty das Leben zur Hölle machen, ohne überhaupt noch zu begreifen, wessen Geburtstag sie überhaupt feiern und was das Geburtstagskind selbst von solchem Treiben halten würde?

Doch schauen wir mal, was neben dem üblichen und deshalb eigentlich nicht mehr kommentierbaren Geraunze über Trump, Kurz, Strache, Orban und die ganzen anderen Krampusgestalten des verängstigten linken Kindergartens gestern so hinter dem zehnten Türchen des medialen Adventkalenders lauerte.

Das Argument, dass ja weit mehr Verbrennungsmotor-Autos nach Unfällen Feuer fangen als Elektro-Autos finde ich immer besonders putzig. Denn erstens sind E-Autos eher im Promillebereich unterwegs und dann auch oft als Dienstfahrzeuge der Stadtwerke oder des Magistrats, und somit ganz anders belastet als die mit vielen Überland- und Autobahnkilometern gestressten Benziner oder Diesel. Zweitens gibt es keine vergleichbaren Unfallstatistiken, weil sich dadurch eben weit weniger schwere Außerort-Unfälle mit E-Autos ereignen. Und drittens ist das Blöde an der gesamten Statistik, dass immer wieder E-Autos ganz ohne Unfall an der Ladestation abfackeln oder den Unfall erst haben, weil sie bei Überlastung in Brand geraten, weil Akkus nun einmal dazu neigen, sich bei zu hohem Stromfluss, also zu hartem Schnelladen oder zu hohem Energieverbrauch, zu erhitzen. Also die Umkehrung von Ursache und Wirkung.
Wie so etwas funktioniert, konnte man gestern in Linz beobachten. Dort fackelte nämlich der Bummelzug, also diese knuffige Eisenbahn-Imitation, die normalerweise Besucher durch die Innenstadt rollt, während des Ladevorgangs komplett ab. Die Feuerwehr nahm daraufhin das ganze Gefährt und tauchte es in einen Container voll Wasser.

Was mich aber sehr verwundert ist die Angabe, dass es sich um einen Lithium-Ionen-Akku gehandelt hat. Denn wenn ich mich noch einigermaßen an meinen lange vergangenen Chemie-Unterricht erinnern kann, ist Lithium ein Alkali-Metall, das auf recht reaktionsfreudige Weise mit Wasser eine Party feiert, bei der noch mehr Hitze entsteht. Hat also eigentlich einen Effekt, als würde man einen Brand mit Benzin zu löschen versuchen. Wie kam dann jemand bei der Feuerwehr auf die Idee, die ganze Kiste in Wasser zu tauchen – und wieso ist da nichts weiter passiert? Ist das Lithium in den Akkus anderweitig chemisch gebunden, sodass es nicht mehr mit dem Wasser reagiert? Vielleicht kann mir ja mal ein Chemiker weiterhelfen, aber ich habe das so im Hinterkopf, dass man Lithium und Wasser keinesfalls zusammenbringen soll. Ist aber schon eine Weile her, mein Chemieunterricht.


Ein neues Schlachtfeld der Medien ist die never ending story Grasser und Buwog. Da gibt es dann auch so kleine Schmankerl, dass die Anwälte vom Meischberger wohl die Richterin für befangen erklären wollen, weil ihr Mann, der auch Richter ist, in offensichtlicher, äh, nennen wir es mal Ungeschicklichkeit über Twitter Meischbergers frühere Verurteilung erwähnt und bestätigt hat. Nun ist das so eine Sache, ich bin ja kein Jurist, aber meines Wissens gilt eine Tat, deren von einem Gericht rechtskräftig festgelegte Strafe voll erfüllt wurde, als gesühnt und darf damit dem Täter nie wieder vorgeworfen werden, weil jede Benachteiligung, die aus einem solchen Vorwurf entsteht, einer neuerlichen Strafe entspricht was dem Grundsatz, dass eine Tat auch nur einmal bestraft werden darf, widersprechen würde. Oder so. Jedenfalls: Strafe geleistet, Tat gesühnt. Ein Richter sollte das wissen und nicht solchen Blödsinn treiben und sich, „privat“ oder nicht, über Twitter auslassen. An dem Beruf hängt das Vertrauen in die Justiz, und da sollte man sich in diesem Amt mit Meinungen zurücknehmen.

Aber weit seltsamer finde ich den Vorwurf, die Richterin sei befangen, weil ihr Gatte etwas getwittert hat. Das würde voraussetzen, dass ich als grundsätzlich gegeben annehmen muss, dass immer und zu jedem Thema, egal welchem, Ehemann und Ehefrau die gleiche Meinung haben und zum gleichen Urteil finden würden. Wäre das so, wären Scheidungsanwälte arbeitslos. Vielmehr ist es doch bitteschön anzunehmen, dass jeder Mensch seine eigene Meinung hat und nicht in Sippenhaft genommen werden kann. Eine Frau ist nicht automatisch Sklavin der Meinung ihres Gatten. Das haben wir, auch wenn wir dieses Gedankengut gerade wieder importieren, eigentlich vor Jahrzehnten dankenswerterweise hinter uns gelassen.

Und wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich es auch gut so, dass Menschen unterschiedliche Meinungen vertreten. Die Diskussionen mit der liebreizenden Fragolina würde ich weit weniger bis gar nicht genießen, wenn sie nur meinen Worten lauschend verzückt in ihre Händchen klatschen und „Oh, du hast ja soooo recht!“ hauchen würde. Der Erkenntnisgewinn aus seinem eigenen Monolog hält sich in weit engeren Grenzen als der aus einer feurigen Diskussion in einem hitzigen Streitgespräch. Könnte das ein Grund sein für das eher schwach ausgebildete Erkenntnisstreben in der muslimischen Welt? Einer zweifelnden gebildeten Frau argumentativ seinen Standpunkt näherzubringen fordert und trainiert den Denkmuskel einfach mehr, als einer gutbetuchten Legemaschine einfach mit einem „Still, Weib!“ oder gar einer Maulschelle die blöde gotteslästerliche Diskutiererei auszutreiben.

Was das jetzt über den Herrn Meischberger selbst aussagt, der sich offensichtlich wahlweise nicht einmal erinnern kann, wofür er überhaupt Geld bekommen hat, von wem er den Tipp bekommen hat, dass da Geld zu holen wäre oder um welches Geld es überhaupt geht und wie der Koffer in seine Hand gelangt ist, weiß ich nicht. Dass aber seine Anwälte glauben, die Richterin wäre eine Meinungsabhängige ihres Mannes, spricht eine ziemlich deutliche Sprache. Seltsame Gestalten tummeln sich auf Gottes Erdenrund.


So, was war noch los. Erdogan nennt Israel… ach was, wen interessiert das, was der Größenwahnsinnige in seinem Protzpalast absondert? Seine radikalmuselmanischen Cheerleader werden wieder mädchenhaft mit Winkelementen jubeln über die große Weisheit ihres Sultans, der erkannt hat, dass die Juden die eigentliche Geißel der Welt sind. Wir kennen das, wir hatte auch schon solche Kläffer hier, samt den jubelnden Fähnchen-Idioten, und wohin das geführt hat, wissen wir. Man sollte jeden Anhänger dieses Türken-Führers im Auge behalten. Und zwar sehr genau.
Und Leuten wie Juncker und Merkel einen Spruch auf die Innenseite ihrer Klotür brennen: „Imperatoren kann man nur klein halten, wenn man sie nicht groß werden lässt.“
Medial ignorieren, politisch isolieren und finanziell austrocknen.

Ein Artikel macht sogar mit dem Reißer auf:
Na Bumm! Wer hätte damit gerechnet?

Ach ja, laut Aussage eines AfD-Politikers hätte der Justizminister des Landes Brandenburg von einem „Bevölkerungsaustausch“ gesprochen, den es zu „gestalten“ gäbe. Wenn das stimmt, kann man also auch diesen Punkt einer angeblichen Verschwörungstheorie rechter Hetzer den Staus Realität verpassen (wie schon vielen davor), denn besagter Justizminister gehört der SED vulgo „Die Linke“ an und steht daher kaum im Verdacht, rechtsextremes Vokabular zu verbreiten.

Und als Abschluss für heute ein ganz besonderes Schmankerl zum Thema dieses Bevölkerungsaustausches, denn seine glühendsten Wegbereiterinnen erleben in Schweden gerade, dass man die Realität ruhig ignorieren und ihr Benennen als Hetze ablehnen kann, aber ihre Folgen werden sie trotzdem einholen. Und so schmeißen die muslimischen Sittenwächter in den islamisierten Stadtvierteln jetzt die Feministinnen aus ihren Büros, denn zum Willkommensklatschen des Edlen Fremden waren die nützlichen Idiotinnen geeignet, aber wenn sie ehrbaren muslimischen Frauen Flausen von wegen Gleichberechtigung in den Kopf setzen wollen, dann hört sich der Spaß auf.
Gut so.