Dienstag, 20. Februar 2018

Eine echte Bereicherung

von Bastiat



Schön langsam sickert auch in das Bewusstsein der System-Journaille, welche Art von Bereicherung die Politik der offenen Grenzen, verbunden mit großzügigem Familiennachzug und Rundum-Totalversorgung für „Schutzflehende“, mit sich gebracht hat. Anders ist dieser Artikel in der „Welt“, der sich wiederum auf eine Dokumentation von „Spiegel TV“ bezieht, nicht vorstellbar.

Demzufolge lebt der Syrer Ahmad A. in der lauschigen deutschen Gemeinde Pinneberg wie die sprichwörtliche Made im Speck und bestätigt so ziemlich jedes pöhse Vorurteil, dass ebenso pöhse Rechte über arme „Schutzflehende“ (oder wie der lt. Newspeak dzt. gültige PC-Begriff für ausländische Schmarotzer gerade lautet) hegen.

Im einzelnen: Ahmad A. ist ungelernter Arbeiter und Analphabet. Er hat zwei Ehefrauen. Selbstverständlich hat der deutsche „Rechtsstaat“ damit kein Problem; ganz im Gegenteil, selbiger hat ihm nach einer Klage seinerseits (wohl mit massiver Unterstützung der Asylindustrie) ermöglicht, seine Zweitfrau nach Deutschland zu importieren. Seine beiden Frauen waren 13 bzw. 14, als er sie geheiratet hat. Was bedeutet, dass er sich nach deutschem Recht zumindestens bei einer der beiden als Kinderschänder betätigt hat. Aber, wie eine der beiden Frauen bestätigt, wurde sie zu der Ehe selbstverständlich nicht gezwungen. Vielweiberei mit halben Kindern, das klingt ja schon fast nach weiblichem „Empowerment“; als solches wollen uns ja vertrottelte Emanzen und ein verkalkter Präsident z.B. das Tragen des Kopftuchs verkaufen, bezüglich der Kinderehe wird selbiges sicher bald folgen.

Mit beiden Frauen hat er insgesamt sechs Kinder; weitere sind selbstverständlich geplant, mindestens 10. Dabei ist ihm jedoch zu Gute zu halten, dass er die damit verbundenen Strapazen nicht seinen beiden derzeitigen Ehefrauen alleine aufbürden will; es ist vielmehr geplant, dass er noch zwei weitere Frauen ehelichen wird. Vier Ehefrauen sind ja lt. der Scharia erlaubt, und diese zählt heutzutage in Deutschland mehr als das deutsche Recht, das nur für die Köterrasse zuständig ist, nicht aber für die neuen Herrenmenschen.

Um die Großfamilie von Ahmad A. standesgemäß unterzubringen, wird ihm von der Gemeinde ein Haus zur Verfügung gestellt. Dieses weist selbstverständlich einen großen Flachbildschirm auf. Wobei man sagen muss, dass bei weiterem Familienzuwachs das Haus eng zu werden droht. Aber keine Sorge, man kann getrost davon ausgehen, dass die Gemeinde sich auch dann nicht lumpen lassen wird, eine größere Bleibe zur Verfügung zu stellen. Schon jetzt fließt die finanzielle Unterstützung ja reichlich, und zwar so großzügig, dass Ahmed A. mit dem Abheben des Geldes vom Konto kaum nachkommt.

Ach ja, mit Arbeit hat Ahmad A. es nicht so, er bleibt lt. eigener Aussage lieber bei den Kindern. Sehr erfreulich, dass er das moderne Gesellschaftsmodell lebt und seine beiden Frauen bei der Kinderaufzucht sicher tatkräftig unterstützt. Schade, dass es keine Filmaufnahmen davon gibt, wie der stolze Papa das jüngste Kind füttert oder wickelt.

Ahmad A. dankt übrigens ausdrücklich „Mama Merkel“ für ihre Großzügigkeit. Nur als Hinweis, bei wem sich angesichts dieser Zustände event. ungnädig gewordene  Deutsche ihrerseits bedanken können. Allerdings: 87,5% der deutschen Wähler wollten es so. Also jetzt nicht beklagen, sondern Maul halten, arbeiten und Zwangsabgaben leisten für die neuen Herren im Land.

Zum Ende ein Disclaimer:

Niemals, nicht in den erwähnten Medienberichten und auch nicht in diesem Artikel wurde je behauptet, erwähnt oder auch nur angedeutet, der beschriebene Ahmad A. oder jemand aus seiner Familie hätte von dritter Seite, einer Hilfsorganisation oder wem auch immer, ein Handy geschenkt oder zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung gestellt bekommen. Sämtliche andere Behauptungen sind unwahr und werden mit Zwangsarbeit in einer Unterkunft für Schutzflehende bestraft.

Hadmut Danisch lebt gefährlich

Spätestens seit seinem letzten Artikel: »Höchste Brandgefahr: Über den Zusammenhang zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus«, von dem ich nur hoffen kann, daß es nicht sein letzter bleibt. Denn auf nichts reagiert die linke SAntifa so gereizt, wie auf ihre Enttarnung als terroristische Neonazi-Gang, die sie im Grunde ist.

Der LePenseur-Blog hat aus gutem Grund kein Impressum. Das mag ihn in den Augen staatsfrommer Pfahlbürger unseriös machen — aber, sagt sich LePenseur, lieber bei denen als unseriös gelten, als die Autoreifen aufgeschlitzt zu bekommen, oder die Kehle ...

Hadmut Danisch hat ein Impressum auf seinem Blog stehen. Das ehrt ihn, zweifellos! Ich kann für ihn aber nur hoffen, daß seine angegebene Adresse nicht für Kranzspenden Verwendung finden muß. Sicher wäre ich mir angesichts der erodierten Rechtsstaatlichkeit in Merkelstanischen SSR allerdings nicht ...


Jetzt ist es mir doch tatsächlich passiert


 … daß ich das Gedenken der siebzigsten Wiederkehr des Todestages eines meiner insgeheimen »Lieblingskardinäle« der Kirchengeschichte, des Bischofs von Ostia und Albano, Gennaro Kardinal Granito Pignatelli di Belmonte, Dekan des Heiligen Kollegiums von 1936 bis zu seinem Tode am 16. Februar 1948, — bei seinem Tod der einzige Kardinal, der seinerzeit noch von Pius X. kreiert worden war — am 16. Februar übersehen habe!

Was ihn zu einem meiner Lieblinge machte? Nun, die geist-sprühend-ironische Darstellung, mit welcher der französische Schriftsteller Roger Peyrefitte in seinem Roman »Die Schlüssel von Sankt Peter« en passant sein Bild entwirft — in einem Gespräch, welches ein ebenso fiktiver wie altersweiser Kardinal Belloro mit seinem jungen Privatsekretär, einem aus der bigotten Enge eines französischen Priesterseminars der 1950er-Jahre über Empfehlung seines verständnisvollen Bischofs nach Rom »geflüchteten« Seminaristen, über die damaligen Spekulationen wegen eines möglichen Nachfolgers Pius’ XII. führt. Doch erteilen wir einfach der fiktiven Eminenz Belloro selbst das — hier nur um einige Zwischenbemerkungen gekürzte — Wort:
»Was ich mich frage«, sagte Seine Eminenz lachend, »ist, wie man jetzt zwischen den italienischen Kardinälen eine Übereinstimmung erzielen will, nachdem es keinen Kardinal Granito de Belmonte mehr gibt. Er hat die Wahl in allen Konklaven entschieden, an denen er teilnahm, auch ehe er Doyen des Heiligen Kollegiums wurde. Sein Nachfolger Tisserant genießt zwar mehr Ansehen, hat aber glücklicherweise nicht den gleichen Grund, ebensoviel Einfluß zu haben. Der verewigte Granito de Belmonte war nämlich der unwahrscheinlichste jettatore, von dem man weiß. Daher bemühten sich seine italienischen Kollegen zu erfahren, wer sein Kandidat sei. Sie schlossen sich ihm augenblicklich an, aus Furcht, ihm in die Quere zu kommen. Dies Geheimnis, das niemals jemand zugeben wird, hat nacheinander Benedikt XV., Pius XI. und Pius XII. auf den Thron gebracht.

Keiner von uns liebte Kardinal Pacelli besonders: Kardinal Granito di Belmonte nötigte uns, so zu tun, als ob wir ihn liebten. Der Pastor Angelicus wußte sehr wohl, daß er es ihm verdankte, wenn er diesen Titel besaß, aber es war nicht reine Dankbarkeit, aus der heraus er ihm nichts abschlug. Wehe denen, die ihm irgend etwas verweigerten! Alle Kräfte der Jettatura der lieblichen Stadt Neapel, in der er geboren war, hetzten den Unvorsichtigen und verspeisten ihn mit einem einzigen Biß.

Lange ehe er Doyen wurde, indem er eine große Leere um sich herum schuf, hatte er mit dem „bösen Blick“ einiges Beachtliche zustande gebracht. Ein Professor, der ihn als Schüler hatte sitzenbleiben lassen, ein Vorgesetzter auf dem Seminar, der ihn schikaniert hatte, eine Oberin, die ihn verleumdete, als er Seelsorger eines Nonnenklosters war, ein Nuntius, der ihn nach Rom zurückgeschickt hatte, als er bei ihm Attaché war, ein Attaché der Nuntiatur, der ihn hintergangen hatte, als er Nuntius war, ein residierender Erzbischof, der an seiner Weihe Anstoß genommen hatte, als er Titular-Erzbischof wurde, zwei Kardinäle, die seine Ernennung zum Kardinal getadelt hatten: sie alle wurden innerhalb eines Jahres vom Tode dahingerafft.

Wenn er mit seinen Kollegen zusammenkam, machten diese, da sie nicht gut die Beschwörungsgeste der römischen Straßenjungen ausführen konnten, wenigstens die Hörner mit dem kleinen und dem Zeigefinger der hinter dem Rücken gehaltenen Hand. Mehr als einer ergänzte diese Fingerhörner durch eines jener kleinen roten Hörner, wie sie viele Italiener am Gürtel tragen, möglichst nahe jener Stelle, der im besonderen die Eigenschaft innewohnt, vor dem bösen Blick zu schützen. Der Papst selbst, behauptete man, habe niemals den Kardinal Granito di Belmonte empfangen, ohne einen silbernen Brieföffner in der Hand zu halten, da dieses Metall dieselben Eigenschaften wie die Hörner besitzt; und im Nebenraum zündete Schwester Pasqualina eine Kerze an.

Es wäre schwierig gewesen zu verhüten, daß das Publikum von einer so böswirkenden Kraft erfuhr, die den Gräbern im Tal der Könige und den Hexen im Mittelalter vergleichbar war. Eine Pulverfabrik war in die Luft geflogen, ein Schiff gesunken, eine Kapelle war eingestürzt – am Tage, nachdem der Kardinal sie geweiht hatte. Ein Neapolitaner hätte sich lieber umbringen lassen, als den Namen des Kirchenfürsten auszusprechen. Er war für seine engeren Landsleute der innominato, der große Ungenannte. Botschafter, die ihn einladen mußten, wußten im voraus, daß ein Diener den Inhalt seiner Schüssel einer Fürstin in den Rückenausschnitt gießen werde, daß ein anderer Gast eine schwere Magenstörung bekommen, daß ein vergoldeter Löffel verschwinden würde. Bei alledem war der Kardinal Granito di Belmonte nicht ohne Geist, und man erzählte sich immer wieder seinen berühmten Ausspruch gegenüber einer Dame, die ihn wegen ihres für diesen Anlaß etwas zu tiefen Decolletés um Entschuldigung bat: „Questi bei monti mi lascano di granito“, die schönen Hügel lassen mich kühl wie Granit. Man setzte aber nicht hinzu, daß die Besitzerin dieser schönen Hügellandschaft selbige zwei Monate später hatte abschneiden lassen müssen.

Viel beachtet wurde auch, daß das Dekanat des Granito di Belmonte den Abessinischen Krieg zur Ouvertüre hatte, und als Orchesterbegleitung den zweiten Weltkrieg, der Italien an alle Fronten rief und das Land der Verwüstung preisgab. Um die Römer zu beruhigen, hatte sich der Kardinal außerhalb der Stadt niedergelassen, bei spanischen Nonnen, deren Schirmherr, oder besser gesagt: deren Schrecken er war. Als es ihm leid wurde, dort immer neue Begräbnisse zu zelebrieren, flüchtete er in den Vatikan, auf geweihten Boden, da dort die okkulten Kräfte besser im Zaum zu halten waren, und starb fast hundertjährig, eine endlos lange Spur von Katastrophen und Todesfällen hinter sich lassend.«
Roger Peyrefitte, der im hohem Alter von 93 Jahren — bis zuletzt voll Agilität, Schaffenskraft und geistiger Frische — verstarb, dürfte mit dieser pikant gewürzten Schilderung dennoch nicht das Mißfallen des verewigten Kardinaldekans erregt haben, denn er überlebte das Erscheinen seines Romans (als wie skandalös dieser bei seinem Erscheinen auch angesehen worden war!) immerhin um dreieinhalb Jahrzehnte. Und so habe auch ich die Hoffnung, daß die Eminenz (wo immer ihr jenseitiger Aufenthaltsort jetzt gelegen sein mag) ebenso ohne Stirnrunzeln diese nur um wenige Tage verspätete, doch aufrichtige Huldigung entgegennimmt — was sind denn schon vier Tage in der Ewigkeit währendem Sein?

Und falls nicht? Nun, diesfalls dürfte dieser Blog — wenigstens was LePenseurs Autorschaft betrifft — nach den obgenannten Beispielsfällen binnen Jahresfrist, also vor dem 16. Februar 2019 enden. Was ich seit dem Gewahrwerden meiner Unachtsamkeit durch den meinen silbernen Brieföffner umklammernden Griff nach Möglichkeit zu verhüten trachte.

Wohlmeinende Leser dieses Blogs, die es bleiben wollen, tun vielleicht gut daran, in den nächsten Monaten die eine oder andere Kerze dessenthalben zu entzünden. Wir — oder besser gesagt: Sie — werden ja sehen, ob es hilft …

Ist das der Staat, den die Verfasser unseres Grundgesetzes im Auge hatten?

Zum Artikel »Dies Irae: Frau Ogilvie geht alle an!« auf dem Papsttreuen Blog erscheint folgender


Gastkommentar
von Gero


Ich glaube, und damit wiederhole ich mich hier, man sollte die Entwicklung in diesem Land nicht in politischen, sondern menschlichen Kategorien sehen.

Man kann gut und böse nicht auf rechts oder links verteilen. Beide politischen Denkweisen sind bis zum äußersten Rand legitim und haben ihre Existenzberechtigung, wenn sie parlamentarisch und unter Berücksichtigung unserer Gesetze ausgefochten werden. Nicht umsonst steht im Grundgesetz ja auch nichts davon, daß sich die Bürger nur gegen eine rechte Gefahr zur Wehr setzen sollen. Sondern gezielt “gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung [Anm.: die vorher beschriebene verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland] zu beseitigen, […] alle Deutschen das Recht zum Widerstand [haben], wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Das heißt für mich, wenn man Menschen die Möglichkeit zur Meinungsäußerung unterschlägt, sie politisch übergeht, enteignet, regierungsseitig bedroht, verfolgt und ihre Verletzung in Kauf nimmt, wenn man sie via öffentlich-rechtlichen (also staatlichen) Medien verunglimpft, erniedrigt oder verächtlich macht, wenn man Organisationen finanziert, welche ganz offen politisch-mediale Hinrichtungen inszenieren, die bis zur Vogelfreiheit und dem Arbeitsplatzverlust führen oder sogar Schlägertruppen losschicken……dann ist der Tag gekommen.

Faschismus ist nie eine Frage von links oder rechts, sondern immer einer menschlich niedrigen (und damit sicher auch unchristlichen) Gesinnung der Täter. Es liegt aber eine so schwere dunkle Wolke des geistigen Unrats auf dieser Republik, daß es hier selbst durch eine konzertierte Aktion nicht mehr ohne größere Verwerfungen zu einer Besserung käme.

Die nach wie vor bestehende Politik der offenen Grenzen wird den Exitus dieser Republik durch das finanzielle und personelle Kollabieren der sozialen Systeme, durch weiter steigende Rassenunruhen und die Gewaltzunahme im eigenen Lebensumfeld zunehmend beschleunigen. Ich glaube, der entscheidene Schritt hätte schon vor zwei Jahren erfolgen müssen.

Es ist übrigens auch bezeichnend, daß eigentlich jeder in diesem Land einen Riesenbogen um eine Definition dieses kleinen, aber sicher elementaren Zusatzes des GG macht. Es fürchten sicher eine ganze Menge Leute, es könnte dabei was herauskommen, das jeden mit Gewissen zum Handeln zwänge.Und wie es solchen Leuten ergeht, sieht man eben an Frau Ogilvie.

Oder Herrn Pirinçci.
http://www.krimi-couch.de/krimis/akif-pirincci.html

Oder Lisa Fitz
https://www.welt.de/vermischtes/article173042642/Lisa-Fitz-bedient-mit-YouTube-Song-antisemitische-Verschwoerungstheorien.html

Oder Xavier Naidoo
http://unser-mitteleuropa.com/2018/01/27/grune-wollen-konzerte-von-frei-wild-xavier-naidoo-verbieten/

oder, oder, oder….(alle obigen fix in 180 Sekunden zusammengegoogelt)

Auch ich habe nämlich den Livestream in Berlin gesehen — was da für “Rechte” “aufmarschiert” sind. Und wie die deutschen (ich kann das Wort nicht mehr vermeiden) “Hassmedien” darüber berichtet haben! Da geht's nicht mehr um eine andere Sicht, sondern um die Verfolgung und Vernichtung Andersdenkender. Und zwar völlig offen und ohne jeden Schutz für die Betroffenen. Politik, Justiz und Presse haben gegen den Bürger ein unheiliges Bündnis geschlossen.

Ist das der Staat, die Meinungsfreiheit und die Offenheit, die wir hier wollen? Den die Verfasser unseres Grundgesetzes im Auge hatten? In der Hoffnung, daß es nie wieder so weit kommt wie es jetzt doch schon wieder gekommen ist?

Für mich ist der Text klar.


Gefährliche Heimat

von Fragolin

Im „Standard“ hat eine geisteswissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Wort „Heimat“ stattgefunden, die selbst in der dortigen linken Filterblase nicht nur positiv aufgenommen wurde. Und das, obwohl es von der ersten Sekunde an sowieso nur um eine Empörtirade gegen den verhassten Strache geht.
Die Quintessenz des Geschwurbels:

Der Begriff „Heimat“ wird verwendet von
- Abgehängten mit Verlusterfahrung
- populistisch Aufgestachelten
- rückwärtsgewandten Modernisierungsverlierern
- rechtsextremen Nazis
wobei die erstgenannten Drei mit den Vierten ruhig in einen Topf geworfen werden dürfen.
Heimat ist, so die conclusio, ein gefährliches Wort, denn es führt unweigerlich zum Einschlagen der Köpfe der Fremden, und wer das Wort verwendet, ist somit ein Abgehängter, ein Verlierer-Würschtel und unweigerlich ein mental verklemmter Faschist mit Gewaltphantasien, der unsere schöne globalisierte Welt in die finstere Vergangenheit zurückprügeln möchte.

Ich habe da eine Gegenthese: Für mich sind Geisteswissenschaftler, diese Geschwätzgelehrten, die eigentliche Gefahr, denn allein dieses Video spaltet die Gesellschaft in die Guten, die sich dem Heimatbegriff entsagen, und diejenigen, die störrisch auf dem Begriff beharren und damit beweisen, Faschisten zu sein. Es waren und sind immer diese Schwätzer, die Begriffe zerlegen und benutzen, um die Welt in sich selbst und die Gleichmeinenden einerseits und die bösen Feinde andererseits zu teilen. Das ist der faulige argumentative Komposthaufen, auf dem dann solche Schimmelpilze wie die aggressive Linksextreme wuchern, die durch das Erkennen von „Codes“ glauben, eindeutig festlegen zu können, wer in ihren Augen ein „Nazi“ ist, dem damit sofort – die Ankläger sind auch die Richter und Vollstrecker in Einem – alle elementaren Menschenrechte abgesprochen werden können. So gesehen mündet nicht der Begriff „Heimat“ sondern die geschwätzpseudowissenschaftliche Betonierung einer politischen Bedeutung jedes beliebigen Wortes unweigerlich in eingeschlagene Köpfe, in Gulags und KZ‘s.

Ich habe folgenden Schluss daraus gezogen: Wann immer ein Geschwätzler, ein Journalist oder Politiker mir die Welt erklären will, ist es besser, sich die Ohren zuzuhalten. Wie ich den Begriff „Heimat“ belege, verstehe und benutze ist nämlich meine ureigenste Angelegenheit und geht die drei vorgenannten Gruppen (und eigentlich alle anderen auch) genau gar nichts an, und mir irgend eine Gesinnung zuzuschreiben, weil ich ein harmloses Wort wie „Heimat“ benutze, betrachte ich als Frechheit und dreisten Angriff auf meine Persönlichkeitsrechte.

Doch noch ein bisschen was zum Begriff „Heimat“. Warum ist es den linken Erklärbären so wichtig, diesen Begriff zum Nazisymbol, ja zur Unvokabel umzudeuten? Warum ist es ihnen wichtig, den Leuten zu vermitteln, dass „Heimat“ nur ein sinnleerer aber propagandavoller Hetzbegriff ist, vollkommen ohne Inhalt und Substanz?
Ganz einfach: Heimat gibt Halt. Ebenso wie Familie, wie Gruppenzugehörigkeit, wie biologisch festgeschriebene Identitätsmerkmale. Alles, was ein Anker für die Persönlichkeit sein kann, muss zum Konstrukt umgedeutet werden, muss als irreal, als Chimäre diffamiert werden. Jede Wurzel muss ausgerissen werden. Und jeder, der auf die Straße geht, um seine Heimat zu verteidigen, hat zweifelsfrei bewiesen, das nur als Vorwand zu benutzen (weil es ja gar keine Heimat gibt) um seinen dumpfen Hass mit irgendwas zu begründen. Und hat gezeigt, dass er der schlimmste Feind der Sozialisten ist, nämlich ein Mensch, der sich seine Wurzeln nicht abschneiden lassen will.
Geisteswissenschaftler sind in meinen Augen die größten Brandstifter der Weltgeschichte. Sie versorgen Tyrannen mit Begründungen.

Wenn man erst einmal verstanden hat, dass der ideale Supermensch der kommunistischen Zukunft ein haltloser, abgekoppelter und damit wehrlos dahintreibender identitätsbefreiter und bedürfnisarmer Zellhaufen ist, den man leicht in ein beliebiges Kollektiv integrieren kann, und damit genau dem Bild des billigen Wanderarbeiters entspricht, von dem die Großkonzerne träumen, bekommt man eine Idee, warum es so viele milliardenschwere Konzernchefs und Spekulanten gibt, die verdienten Sozialisten Versorgungsposten in ihren Chefetagen schenken, und warum so viele sozialistische Anführer rolexverliebte kaviarfressende Salonsozen sind. Und von welchem Geld solche mietmäuligen Erklärbären mit ihrem Geschwätz leben.

Montag, 19. Februar 2018

Gedankensplitter

 von Fragolin

 Was ist die Gemeinsamkeit von Kabul und Berlin? Frauen, die etwas gegen den Islam sagen, dürfen mit Steinen beworfen werden.

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Ich bin mal gespannt, wann die ersten Terroranschläge gegen Gartenzwerge stattfinden. Immerhin sehen die aus wie ein auf seine wahre geistige Größe geschrumpfter bärtiger Prophet, dem man die Narrenmütze aufgesetzt hat, die er verdient.

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Merkel hat etwas geschafft, was Kohl nie geschafft hätte: dass die ultralinke Antifa zu Prügelattacken gegen Demonstranten ausrückt, die die Ablösung eines CDU-Kanzlers fordern.

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Muslime sind die einzigen Gläubigen der Welt, die beleidigt sind, wenn man wörtlich aus ihren Heiligen Schriften zitiert.

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Der Glaube an ein Vaterland fällt leider nicht unter die Religionsfreiheit.

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Ein Staat, der Blasphemiegesetze hat, kann sich genauso stolz als säkular bezeichnen wie eine Mutter von fünf Kindern als Jungfrau.

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Was ist die Gemeinsamkeit zwischen deutschen Frauen und afghanischen Männern? Beide feiern mindestens zehn Jahre lang ihren 17 Geburtstag.

Welch ein Schock!

Gerade die traumatisierten Kriegsflüchtlinge aus Marokko (Kriegsflüchtlinge? Mit wem führt denn Marokko Krieg? — ach egal! Das hat man sich einfach mal zusammentraumatisiert!) werden vom Schock ihres Lebens (also: dem nach dem Schock, der sie zu Kriegsflüchtlingen traumatisiert hat, meine ich ...) erfaßt:

Enthüllung schockiert: So oft lügen Asylwerber beim Alter!


Ein neues Abkommen zwischen Schweden und Marokko zum Austausch von Fingerabdrücken hat gezeigt, dass 90 (!) Prozent der „minderjährigen“ marokkanischen Asylwerber eigentlich Erwachsene sind.
 Nein, wirklich?! Aber keine Bange — ist alles nicht so schlimm! Denn:
Jetzt könne man in Zusammenarbeit mit Marokko jene leichter überführen, die bei der Altersangabe lügen. Man kann sie dann auch ohne Reisedokumente abschieben. Dennoch bleiben Abschiebungen weiterhin eine „schwierige Angelegenheit“.
Mit einem Wort: nix passiert ihnen. Auch Lügner sind in Schweden willkommen, wenn sie nur zu den rechtgeleiteten Gläubigen gehören und von Sozialhilfe leben wollen. Und Christenschlampen vögeln (auch wenn die das nicht wollen — sollen doch einfach das Maul halten, die Schlampen!). Und bei der Polizei ein bisserl Randale machen.

Die alten Schweden rotieren im Grab, wenn sie sehen, was hundert Jahre Sozenherrschaft aus einem einstmals stolzen, kriegerischen Volk machen kann: einen Haufen degenerierter Arschkriecher und genderierter Sitzpinkler.

Deutschland blickt befriedigt gen Norden: noch ein Land, das demnächst reif für den Kübel ist! Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid, sagen die Christen (à la Merkel) — und so dürfen sich die von ihren GroKo-Politruks verarschten Deutschen gleich um 50% besser fühlen ...





Freud und Leid

von Fragolin

Womit beginnen? Ich beginne mal mit dem Leid.
Da hat es also ein alter weißer Kuffar-Mann gewagt, unter rassistischem Missbrauch seiner Funktion als Knipser der Fahrkahrten jener ungläubigen Idioten, die nicht nur mit ihrem Steuergeld den Bahnbetrieb ermöglichen sondern von ihrem erarbeiteten Geld auch noch Fahrkarten kaufen, um die selbstbezahlte Bahn auch nutzen zu dürfen, einen seiner neuen Herren des Zuges verweisen zu wollen, weil er renitent nicht begreifen wollte, dass so etwas wie Bezahlen für eine Leistung eben nur etwas für Kuffar und Dhimmi ist, aber nicht die Umma, der das alles von Allah geschenkt wurde. Und so musste der wackere Surensohn dem aufmüpfigen Kuffar schlagkräftig die wahre Hierarchie vermitteln und ihn auch freundlich darauf hinweisen, dass er im Wiederholungsfalle mit schariakonformer Schächtung zu rechnen habe.

Der wehrhafte Rechtsstaat, dem der Schutz seiner Bürger am Herzen liegt, machte sofort Jagd auf den muselmanischen Bereicherer unserer vergartenzwergten Langweilergesellschaft, um ihm nach dem Stellen mit wahrscheinlich erhobenem Zeigefinger freundlich zu erklären, dass solcherart Benehmen hier eher ungustiös aufgefasst wird und ihn sodann untertänigst gehen zu lassen.
Fluchtgefahr besteht nach Ansicht des Staatsanwaltes offensichtlich genausowenig wie eine Tatbegehungsgefahr. Er ist ja noch nie durch Flucht oder Gewalt aufgefallen.

Doch kommen wir lieber zur Freud.
Ich wünsche keinem Menschen etwas Schlechtes und finde es auch nicht nett, sich über den Tod eines Menschen zu freuen. Es ist unhöflich. Es ist unzivilisiert. Und doch muss das archaische Ich gestehen, so ein gewisses Gefühl der Erleichterung verspürt zu haben, dass es zumindest in Einzelfällen noch immer so etwas wie eine göttliche Gerechtigkeit gibt. Gelegentlich und viel zu selten, aber dafür umso erfreulicher.

Ein junger Mann, eh schon wissen, konnte es nicht ertragen, dass seine jugendliche Angebetete im besten Kika-Dokumentationsalter seiner überdrüssig wurde und den Weg der selbstbestimmten jungen Frau des Westens ging, nämlich den weg von ihm. Kulturgeprägt schon mit der Tatsache geistig überfordert, dass sein Eigentum ohne Stoffsack herumrennt und sich schlampig der Welt zeigt, beschloss das enttäuschte Goldengelchen in seiner Ratlosigkeit, die Angelegenheit gewohnt schariakonform zu lösen.

Also warf er die ungetreue Maid im Dezember von einer Brücke in den eiskalten Fluss um sie zu ertränken. Es gingen nur zwei Dinge schief: Erstens konnte die renitent um ihr Leben kämpfende Jungfer ganz unislamisch schwimmen und zweitens der stramme afghanische Jüngling ganz schariakonform nicht. In seiner Verzweiflung fällte er die für ihn falsche, für die göttliche Gerechtigkeit aber richtige Entscheidung, sprang hinterher und wollte seine Ex aktiv ersäufen.
Der Rest ist schnell erzählt. Die stark unterkühlte und nun wohl ebenso stark traumatisierte aber eben schwimmfähige Maid konnte sich retten und hat, vermutlich mit einem neu erwachten widerlichen rassistischen Vorurteil behaftet, das Ganze überlebt. Ihr Galan jedoch, mit letzter Not aus den Fluten gezogen und noch ein paar Wochen maschinell von seinem Allah getrennt, machte ihr ein wundervolles Valentinsgeschenk und nutzte den Tag der Liebe, um sich stromsparend aus dieser Welt zu seinem Götzen zu schleichen.

Ach ja, dass es sich in beiden Fällen um Jugendliche aus Afghanistan handelt, deren Hiersein dem Wort „deplatziert“ eine neue Bedeutung verleiht, ist rein zufällig und wurde von mir natürlich nur aus Gründen rassistischer Hetze erwähnt, wissen wir doch alle, dass es schon früher an der Tagesordnung war, Schaffner zu vermöbeln und Jungfern zu ersäufen. Nur hat die rassistische Presse nie darüber berichtet, als Deutsche die Täter waren.

Sonntag, 18. Februar 2018

Offener Brief an Prof. Dr. Hugo Portisch


Sehr verehrter Herr Professor Portisch,

nein, hier muß ich bereits zögern ... denn mit dem heutigen Kurier-Interview haben Sie für mich einen Ihrem Alter und Ihrer Position gern zugestandenen Anspruch auf "Verehrtheit" endgültig verwirkt — belassen wir es daher besser bei der standardisierten Anredefloskel

Sehr geehrter Herr Professor Portisch!

Im heutigen Kurier findet sich auf  der Titelseite der Aufmacher »Hugo Portisch ist empört über den Umgang der FPÖ mit den Medien«, wobei das Interview auf Seiten 4-5 mit der doppelseitigen Überschrift »Portisch: Das ist eine politische Bedrohung« versehen ist.

Als langjährigem Journalisten, der noch dazu jahrelang der Kurier-Redaktion als Chefredakteur vorstand, kann ich Ihnen — und dem Kurier — nicht unterstellen, Aufmacher und Schlagzeile nicht beiderseits gewußt und gebilligt zu haben. Sie wollen also mit diesem Interview ganz bewußt die FPÖ als »politische Bedrohung« für Österreich — oder gar für die derzeitige EU (die Sie nonchalant mit »Europa« gleichsetzen) — stilisieren ... ... denn anders kann es wohl nicht verstanden werden!

In der Vergangenheit legten Sie immer großen Wert darauf, keiner politischen Partei nahezustehen, gaben sich als unabhängiger, der Wahrheitsfindung verpflichteter Journalist und Schriftsteller. Diese Position, welcher Sie sicher zu erheblichem Ausmaß Ihr Ansehen bei den Österreichern verdankten, haben sie bereits im Zuge der Präsidentschaftskampagne Van der Bellens untergraben, indem Sie für diesen warben. Doch mit dem nunmehrigen Interview haben Sie auch die letzte Maske — und man muß hier für die Vergangenheit wohl von bloßer Maskierung ausgehen, angesichts der bestürzenden Einseitigkeit Ihrer Wortwahl! — von »Parteiunabhängigkeit« fallen lassen. Hier drängen sich dem unbefangenen Leser einige Fragen auf:

Wo war eigentlich Ihre öffentlich geäußerte Empörung, als erst vor wenigen Tagen ruchbar (und vom ORF schließlich unter dem Druck der Öffentlichkeit eingestanden) wurde, daß in der aktuellen Berichterstattung ein Beitrag sinnstörend gekürzt worden war, der dadurch den Eindruck erwecken mußte, die Tiroler FPÖ und ihr Spitzenkandidat sei mit den antisemitischen Entgleisungen eines Besuchers einer Wahlveranstaltung einverstanden?

Wo war Ihre Empörung über die Dreistigkeit, mit der nicht nur der ORF, sondern auch zahlreiche Printmedien zwar über eine angebliche (und bis heute nicht einmal zum Status polizeilicher oder staatsanwaltlicher Vorerhebungen führende, geschweige denn nachgewiesene!) »Verstrickung« des FPÖ-Spitzenkandidaten in eine Affaire um ein Gesangsbuch einer Burschenschaft in Ausführlichkeit berichteten, doch  leider, leider bis nach der Wahl zu erwähnen »vergaßen«, daß der im Impressum namentlich genannte llustrator dieses Liederbuches ein bekannter SPÖ-Mann war. Denn sonst wäre die Empörungsinszenierung gegen einen FPÖ-Kandidaten, der zu erfolgreich zu werden drohte, wohl in sich zusammengebrochen. Nochmals meine Frage: wo war Ihre Empörung über diesen flagranten (und, wie man feststellen muß: leider erfolgreichen!) Versuch der Medien, durch gezielte Information und Nicht-Information Wahlen zu beeinflussen? Oder sehen Sie darin keine »politische Bedrohung«, sofern dadurch die Interessen der von ihnen offenbar präferierten Partei(en) gefördert werden?

Wo blieb Ihr geharnischter Protest gegen die Versuche der SPÖ, durch dirty campaining letztklassiger Sorte (gefakete Websites, Falschmeldungen etc.) die sich für sie doch eher ungünstig anlassende Wahlkampagne zur Nationalratswahl 2017 »umzudrehen«? Oder sehen Sie das etwa nicht als eine Bedrohung der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit an? Was, wenn ich fragen darf, geruhen Sie dann als Bedrohung anzusehen? Etwa nur ein Facebook-Posting Straches am Faschingdienstag? Wirklich, so ganz im Ernst?

Befremdlich ist auch Ihre etwas seltsame Definition, was unter dem Begriff der »Systemmedien« zu verstehen sei. Auf die Frage des »Kurier« (»Die FPÖ spricht auch immer von Systemmedien. Was versteht man darunter?«) definieren Sie wie folgt:
Systemmedien sind ein Schimpfwort geworden. Ist mit System die Demokratie gemeint, dann wäre der Begriff ein Skandal. Wenn die Medien der Demokratie Systemmedien sind, dann ist es ein Schimpfwort.
Sie wissen ebenso wie jeder historisch Gebildete, daß der Begriff  in den 1920er-Jahren (damals noch »Systempresse« — denn die elektronischen Massenmedien spielten noch kaum eine Rolle) als Bezeichnung der die damalige Meinung maßgeblich prägende Presselandschaft, die den Parteien der sogenannten »Weimarer Koalition« nahestand, gebraucht wurde. Heute meint »Systemmedien« hingegen jene »Mainstream-Medien«, die durch informelle Sanktionen eines peer review weitgehend gleichgeschaltet agierend, Meldungen filtern und Meinungen steuern. 

Das jedoch für demokratiergefährdend zu halten, ist keineswegs »ein Skandal«, wie Sie insinuieren wollen — ganz im Gegenteil! Oder wollen Sie mir wirklich erzählen, daß Sie die österreichische Realverfassung, die de facto die geschriebene demokratische Bundesverfassung längst durch die Herrschaft von Parteisekretariaten und Korruptionsnetzwerken aller Art (politischer, wirtschaftlicher und nicht zuletzt medialer!) zersetzt hat, noch für »demokratisch« halten? Sorry — dann wären Sie entweder grenzenlos dumm oder grenzenlos naiv, und für beides halte ich gerade Sie nicht! Was also sind Ihre Beweggründe, hier zulasten einer Partei, die bei den letzten Nationalratswahlen immerhin mehr als ein Viertel der Wählerstimmen bekommen hat (und damit nur ganz knapp hinter der SPÖ liegt), als vorgeblich »parteiunabhängiger Journalist« offen die Abwahl der FPÖ zu propagieren. Darf ich Sie da wörtlich zitieren?
Das müßte man dann den Wählern sagen, ihr gefährdet eure Freiheit und eure Demokratie, wenn ihr solche Parteien weiter unterstützt.
Sind das wirklich Worte eines »parteiunabhängigen Journalisten«? Die Frage zu stellen, heißt, sie zu beantworten! 

Muß ich Sie ernstlich darauf hinweisen, daß die von Ihnen geleugnete parteipolitische Schlagseite des ORF und der meisten Printmedien (verrate ich Ihnen denn wirklich eine Neuigkeit, wenn ich sage: nach Links!) keineswegs eine krude Verschwörungstheorie durchgeknaller Neo-Nazis ist, sondern von selber jahre- und jahrzehntelang in leitenden Positionen des Medienwesens tätigen Journalisten in zahlreichen Publikationen thematisiert wurde! Oder wollen Sie ernstlich die Seriosität z.B. von Dr. Unterberger bezweifeln — jahrelang Chefredakteur der »Presse« und der »Wiener Zeitung«, und derzeit Betreiber eines der einflußreichsten politischen Blogs Mitteleuropas —, der exakt diese von ihnen offenbar als inexistent betrachteten Deformierungen der Medienszene seit Jahren wieder und immer wieder seiner fundierten Kritik unterzieht? Oder einen Dr. Klaus Peter Krause, jahrzehntelang Chef der Wirtschaftsredaktion der F.A.Z.?

Und gestatten Sie mir eine gewisse Skepsis, ob auf die »Kurier«-Frage: »Warum steht gerade der ORF im Visier der FPÖ?« Ihre Antwort
Weil er eines der größten, einflußrechsten und glaubwürdigsten Medien ist.
tatsächlich ernstgemeint war. Falls doch, darf ich, Herr Professor, Ihre geneigte Aufmerksamkeit auf Websites wie z.B. »ORF-Watch« lenken, wo Sie ad nauseam die Fülle an gelenkter Information und bewußter Nicht-Information, parteipolitischer Voreingenommenheit, ja schlichten Märchen dieses nach Ihrer Darstellung angeblich »glaubwürdigsten« Mediums tagesaktuell nachlesen können? Und da sind keine Obskuranten am Werk, die das Schaffen edler, wahrheitssuchender ORF-Mitarbeiter verunglimpfen wollen, sondern »gestandene« Journalisten, denen wohl auch Sie, Herr Professor, nicht Professionalität oder Berufsethos werden absprechen wollen, wie z.B. Christian Ortner, Werner Reichel, oder der bereits erwähnte Andreas Unterberger! 

Wenn es etwas gibt, was an Ihrem langen »Kurier«-Interview dennoch begrüßenswert ist, dann die Tatsache, daß die Österreicher jetzt wissen, wo Sie stehen, und daher bei künftigen Wortmeldungen von ihrer Seite einschätzen können, welche Interessen Sie bedienen. Umso bedauerlicher ist für mein Dafürhalten, daß dieser Erkenntnisgewinn eins zu eins zulasten Ihres Ansehens als »Flaggschiff« des unabhängigen Journalismus geht. 

Ich verbleibe 

mit dem Ausdruck tiefen Bedauerns

LePenseur



Das Interview findet sich hier: kurier.at/politik/inland/portisch-das-ist-eine-politische-bedrohung/311.237.047

Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 131

Für den 1. Fastensonntag ist uns keine spezifisch zugeordnete Bach-Kantate überliefert – bekanntlich hat ein wenig emusikverständiger Küster aus der Zeit nach Bach das gut getrocknete Papier ganzer Kantatenjahrgänge aus seiner Feder einfach als Anzündehilfe für seinen Ofen mißbraucht. Aber eine Kantate, die mit den Worten des Psalms De profundis (vulg. 129 – luth. 130) eignet sich sicherlich für diesen Tag, der traditionell die Fastenzeit liturgisch eröffnet:






Nazischlampen

von Fragolin

In Berlin hat es einen Frauenmarsch gegeben gegen den Import, die Duldung und den Schutz frauenfeindlicher Ideologie. Nach eigenen Angaben waren es wohl so um die 3000 Teilnehmer. Das Blöde nur: es waren Frauen, die damit auch gegen die Merkel-Ideologie des Wellkammismus und ihre Verbereitung frauenverachtender Religion auf die Straße gingen, und das sind per Definition nun einmal Nazis.
Wurden von Linken und Grünen auch entsprechend angerotzt und dann auch noch von einer illegalen Sitzblockade gestoppt und der vermummten und besteinten Antifa angegriffen. Denn eines müssen die Frauen Deutschlands langsam begreifen: Sie sind zu Opfern zweiter Klasse degradiert worden. Sie dürfen noch ein bisschen über alte weiße Männer maulen, die ihnen vor zwanzig Jahren ans Knie gegriffen haben, aber haben das Maul zu halten, wenn sie oder ihre Töchter zur aktiven körpersprachlichen Völkerverständigung mit den neuen Opfern erster Klasse herangezogen werden. Zur Not an den Haaren und im Gruppenseminar.
Zumindest ein Grüner hat es getwittert und die Denkweise dieser offensichtlich Geistesgestörten offenbart: „Wir sidn die Mauer! Das Volk muss weg!“
Und die Polizei schaut zu.

Ach ja, dass sich die offiziellen Medien wenig für die Frauen und nur den heldenhaften Widerstand der Antifa gegen den Naziaufmarsch interessieren, sei nur am Rande erwähnt. Man mag auf Selbstverständlichkeiten schon gar nicht mehr hinweisen.

MoPo: Protest gegen umstrittene Demonstration von Frauen in Berlin“
nochmal MoPo: „Aufmarsch von Rechtspopulisten blockiert“
Merkur: „Gegendemonstranten blockieren AfD-“Frauenmarsch“ in Berlin“
Bild: „Gegen-Demos blockieren AfD-“Frauenmarsch““
B.Z.: „Gegen-Demos stoppen AfD-“Frauenmarsch““

Man darf natürlich nicht vergessen, den „Frauenmarsch“ immer schön in Anführungszeichen zu setzen. Welche Bedeutung das hat, muss ich wohl niemandem erklären. Das Werkzeug von Journalisten ist das Wort, deshalb setze ich voraus, dass sie diese ganze bewusst und gezielt einsetzen und jede Wirkung, die sie entfalten, auch absolut beabsichtigt ist. Da geschieht nichts durch Zufall.

Außerdem fällt die fast Wortgleichheit bei Überschriften und auch in den Texten auf, und der immer wieder angewandte Kniff, bei den Teilnehmerzahlen nur die Zahl der Voranmeldung (500) heranzuziehen, um die Frauendemo selbst möglichst klein und bedeutungslos darzustellen, während über die Bilder eine Handvoll islamophiler Gegenschreierinnen zu einer machtvollen Demo von „Frauen gegen rechts“ aufgeblasen wird.

Ach ja, eines noch am Rande: Da wird ernsthaft argumentiert, das wäre ja rassistisch, weil es sich nur gegen die Frauenverachtung durch zugelaufene Goldstückchen und ihre Ideologie richtet und die Grauslichkeiten von #metoo ausblendet. Dass #metoo im Gegenzug sich nur um angebliche jahrzehntealte „Schätzchen“-Sager und Pograpscherei weißer Männer dreht und die aktuellen Vergewaltigungen durch eingewanderte Jungmänner, die Frauen kulturbedingt als Frischfleisch und Jagdbeute betrachten, komplett ausblendet und das somit sogar noch viel stärker lupenreiner Rassismus ist, wird dabei ebenso ausgeblendet wie die Unvergleichbarkeit plumper Anmache mit aktiver Vergewaltigung. Die merken in ihrem verzweifelten Kampf mit Whataboutismus gegen unangenehme Fakten nicht einmal mehr, was die für einen argumentativen Vollholler verbreiten. Die verkorkste Schulbildung der Durchschnittsjugend sei Dank die meisten Medienkonsumenten auch nicht mehr.

Liebe deutsche Frauen, die ihr euch nicht den neuen Gegebenheiten unterwerfen wollt: Ihr habt Pech, ihr seid eine Minderheit. Für euch gilt die „Solidarität unter Frauen“ nicht. Ihr wollt keine geschenkten Quotenplätze in Ämtern oder die Zerschlagung gesellschaftlkich stabilisierender Strukturen, ihr wollt einfach nur keine Matratzen für Notgeile sein. Sorry, das interessiert die meisten eurer Geschlechtsgenossinnen nicht. Die Mehrheit ist anscheinend bereit, für Toleranz und Fremdenliebe auch mal ein kleines sexuelles Opfer zu bringen. Lieber ohne Widerstand von einem zugelaufenen Goldstückchen durchschnackseln lassen als für eine Nazi-Schlampe gehalten zu werden.
Tja, so ist das Leben in Merkelstan.
Was haben die Feministinnen immer getrommelt?
Wenn eine Frau regiert, wird es den Frauen besser gehen.
Bestellt und geliefert.

Faria ho

von Fragolin

Es war so schön, so eine aufgelegte Geschichte, um der xenophoben AfD und den fremdenhassenden Ewiggestrigen die wahre Fratze des ekligen gruppenvergewaltigenden Deutschen vorzuführen, praktisch den ultimativen Beweis zu erbringen, dass das Oktoberfest ein einziger Rudelbums ist und die gruppenschnackselnden Zugelaufenen dies nur tun, um sich hier so richtig zu integrieren. Da fallen also ein halbes Dutzend deutschbepasste Jungspunde regelmäßig über ahnungslose Maiden her, die sie erst heimtückisch in eine Falle locken um sie dann fröhlich und nicht ganz freiwillig, also ohne die in Schweden inzwischen benötigte schriftliche Einverständniserklärung, durchzumäuseln. Der Beweis schien erbracht, denn auch der tausendste eingewanderte Ausgreifer ist nur ein bedauerlicher Einzelfall, der eine schwere Kindheit hatte und eine traumatisierende Flucht und überhaupt ein hartes Leben, während der eine Deutsche, wenn man ihn dann endlich hat, sofort stellvertretend für diese ganze widerliche Volksgemeinschaft steht, die aufzulösen und einem Existenzende zuzuführen selbst glühenden Patrioten wie dem urdeutschen Türken Deniz Yücel, geheiligt sei sein Name und gebenedeit die Luxuscessna, mit der er heim in das Reich des organisierten Volkstodes von seiner schönsten Seite geflogen wurde, eine feuchte Phantasien produzierende Freude ist.

Und dann das.
Auch der letzte, sich in Begleitung seines Anwaltes der Polizei stellende, bevor er vielleicht von den Vätern der geschändeten Jungfern erwischt und mit handfesten Argumenten oder scharfen Gegenständen nachhaltig auf den Pfad der Tugend zurückgeführt wird, Jungspund mit dem glattgescheitelten biodeutschen Habitus entpuppt sich ebenso wie seine Rammelgenossen als, wie es heute so schön politisch korrekt heißt, Angehöriger der Volksgruppe der Sinti. Ich werde an dieser Stelle natürlich darauf verzichten, darauf hinzuweisen, dass unsere ungarischen Freunde ob dieser Umschreibungen jedesmal erheitert feststellen, dass wir nicht einmal wissen, dass das Zigeuner sind; ich will sie und mich ja nicht in Schwierigkeiten bringen. Also keine Zigeuner, vor denen man seine Töchter warnt, sondern Sinti, vor denen zu warnen natürlich rassistische Hetze wäre. Obwohl, wenn man an die Mädchen denkt, wäre etwas mehr rassistische Hetze im Elternhaus durchaus präventiv gewesen und ihnen dadurch eventuell einiges erspart geblieben. Ich persönlich stehe ja zu dem für aufrechte progressive Linke faschistischen und ultrarechten Standpunkt, dass der eine oder andere zu Unrecht diskriminierte nicht zum Stich gekommene Zigeuner- oder auch Sontwasjunge mir weit mehr egal ist als das Schicksal vergewaltigter Mädchen. Lieber eine vorsichtige (und für geisteskranke fremdenfokussierte selbsthassende Antifanten damit natürlich rassistische) Tochter als eine vergewaltigte. Vorurteile hat die Natur geschaffen, um genau so etwas zu vermeiden. Aber während das blöde Gaffen eines alten biogermansichen Geilings in den bereitwillig zur Schau gestellten Ausschnitt einer erwachsenen Frau ein Schwerstverbrechen darstellt, von dem man ableiten kann, dass man vor allen alten weißen Männern dringend warnen und sie mit Vorurteilen behängen kann, darf dies bei anderen Gruppen, vor Allem jung und fremd, natürlich niemals geschehen. Hetze Hetze bäh, da sei Kahane vor!

Jedenfalls hat sich mit dem unerwarteten Zusammenbruch des medialen Kartenhauses zum finalen Beweis der auch sexuellen Erbschuld der Deutschen auch der Tonfall in den Medien geändert. Nach dem anfänglichen Hinweis auf den deutschen Nachnamen und dem genussvollen Durchreichen des vermeintlichen Konfirmationsfotos wird nun plötzlich verständnisvoll über das arme Kind berichtet.

Am Ende war der öffentliche Druck zu groß: Nach den Vergewaltigungen mehrerer Schülerinnen im Ruhrgebiet hatte sich am Donnerstagabend mit Dean Martin L. der letzte Tatverdächtige bei der Polizei gemeldet.“

Merkt das jeder? Das arme Kind unterlag einem zu großen öffentlichen Druck. Nein, nicht dass ihm die Polizei auf den Fersen war und es wohl unausweichlich war, in Kürze mit Handschellen und vorgehaltener Waffe abgeführt zu werden, sondern der „öffentliche Druck“ auf den armen Knaben war zu groß. Es gibt Momente, da muss man sich die Formulierungen unserer Schreibkünstler wie ein After Eight auf der Zunge zergehen lassen, um nach dem Schmelzen der zarten bittersüßen Hülle der wohlgewählten Euphemismen den leicht widerlichen minzescharfen Kern zu schmecken. Man ahnt: ich mag kein After Eight. Und ich mag dieses manipulative Geschreibsel nicht, dessen Schöpfer bei jeder leisen Anmerkung einer unzulässigen Meinungsmanipulation empört aufkreischen, weil getroffene Hunde bekanntlich heulen.

Die Ermittler gehen von mindestens sechs Fällen in den vergangenen Monaten aus, in denen jugendliche Mädchen Opfer geworden sein sollen.“

Ach, „jugendliche Mädchen“. Normalerweise nennt man so etwas „Minderjährige“, und wenn der Günther oder der Klaus die nur an der Schulter berühren, ist das bereits eine Sexualstraftat. Früher gab es bei uns den blöden, aber treffenden Spruch: „Die hält der Staatsanwalt noch mit dem Daumen zu!“ Interessant, wie unterschiedlich das Alter bewertet wird, wenn man weiß, wer die Täter waren.
Denn nur wenige Stunden vorher hieß es in der gleichen Zeitung (und das habe ich mir alles gesichert, bevor es aus dem Netz verschwindet):

Das gemeine Volk rast, denn einem jungen Deutschen werden brutale Taten vorgeworfen. Seit Mittwoch kursiert das Fahndungsfoto eines 18-Jährigen aus Gelsenkirchen-Heßler. Darauf ist ein schlanker Teenager mit kurzem dunklem Schopf und ernstem Blick sehen. Er trägt ein blaues Sporttrikot: Dean Martin Lauenburger. Er soll mit vier weiteren Männern zwischen 16 und 23 Jahren minderjährige Mädchen vergewaltigt und sexuell genötigt haben.“

Da war er noch ein junger Deutscher, hatte einen kompletten Namen und ein unverpixeltes Foto und er hat wohl „minderjährige Mädchen vergewaltigt“.
Nur wenige Stunden später ist er ein Sinti und es gibt „Fälle, in denen jugendliche Mädchen Opfer geworden sein sollen“.
Merkt jeder, wie sich der Tonfall ändert? Und es geht, zurück zum neueren Artikel, so weiter:

L. wurde beim Betreten der Polizeiwache in Gelsenkirchen gestern Abend von Passanten erkannt und beschimpft.“

Ach, der arme Junge! Da ist das böse Dunkeldeutschland, das er nur Stunden vorher noch selbst verkörpern sollte, was nur durch die unglückliche Tatsache der Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe, die selbst darauf besteht, absolut nicht deutsch zu sein, misslang, über dem armen Kind zusammengeschwappt und hat – mutmaßlich allein getrieben durch Xenophobie und Fremdenhass der AfD – seinen Unmut über dem armen generalverdächtigten Diskriminierten ergossen.

Er war im Abiturjahrgang der Gesamtschule und sollte dieses Jahr Abitur machen, ist aber vor einigen Wochen von der Schule geflogen, weil es Ärger gab.“

Das muss man kurz vor dem Abi noch schaffen, wo möglichst noch jeder durchgezerrt wird bis zum bitteren Ende. Was kann das nur für „Ärger“ gewesen sein, den ein solches Engelchen verursacht hat?

Sein Anwalt Hans Reinhardt sagt im Gespräch mit WELT: „Die treibende Kraft kann er nicht gewesen sein.“ Er hat seinen Mandanten als höflich, zurückhaltend und introvertiert kennen gelernt.“

Ach. Die treibende Kraft kann er nicht gewesen sein, weil er „höflich, zurückhaltend und introvertiert“ scheint. Deshalb ist er wahrscheinlich auch von der Schule geflogen. Deutsche Schulen sind bekannt dafür, Kinder, die durch zu viel Stille auffallen, zu selten aufzeigen und die Lehrer immer höflich grüßen, rausschmeißen, weil sie ein so schlechtes Beispiel ewiggestrigen Gedankengutes von Knigge abgeben. Immer wieder müssen besonders Angehörige geschenkter oder zugelaufener Gruppen die schwere Diskriminierung erfahren, wegen zu viel Bescheidenheit und Höflichkeit massivem Hass ausgesetzt zu werden.

Warum die „Welt“ die vollkommen unmaßgebliche Meinung eines Anwaltes, dem gegenüber sein Mandant ja wohl nicht so bescheuert sein wird, ihn blöd anzurotzen und seinen Stern zu zerkratzen, für erwähnenswert hält, sei dahingestellt, aber es riecht immer wieder nach dem Versuch, ab sofort ein etwas positiveres, besseres Bild von dem Jüngling und seinen Kameraden zu malen; der Verdacht, das könne damit zusammenhängen, weil nach der Bekanntgabe der demonstrativen Undeutschheit des vermeintlich Deutschen das zu erwartende Gerichtsurteil nicht ganz so hart ausfallen wird, wie man es für einen Horst oder Erwin mit gleicher Faktenlage erwartet hätte. Und man will auf die Stimmungsmache vorbereiten, dass eventuelle Unmutsäußerungen gegen diese übermütigen Früchtchen selbstverständlich nichts Anderem als reinem Hass gegen die gesamte Volksgruppe der Zigeuner Sinti entspringen muss. Man instrumentalisiert bereits jetzt jedes begangene Verbrechen und jedes gefallene Wort zum Pflügen des Ackers, auf dem propagandistisch die Reinwaschung der Goldstückchen gesät werden soll.
Dazu gehört dann auch das:

L. ist bei seinen Großeltern aufgewachsen.“

Schwere Kindheit, alles klar? Muss man strafmindernd berücksichtigen, solange jemand keine Hakenkreuze schmiert. Vielleicht macht der „kika“ auch noch eine Reportage für die Kleinen daraus.

Die mutmaßlichen Täter sollen über soziale Netzwerke oder Bekannte Kontakt zu den Mädchen aufgenommen haben. (...)
Bei den Ermittlungen wurden unter anderem Handy-Chats ausgewertet.“

Fertig. Ganz anders als noch ein paar Stunden vorher, als der vermeintlich Deutsche noch einen Namen hatte:

Im Internet sollen die Vergewaltiger detailliert mit ihren Sex-Verbrechen geprahlt haben. (...) Ein Imbissbuden-Besitzer erinnert sich an Lauenburger als unauffällig. Im Internet fiel der 18-Jährige dagegen als verbal rüde auf. Auf seinem Facebook-Account sind alte Einträge mit dem Wort „ficken“ zu finden.“

Ach, hat er vielleicht alte Programme von Ingo Appelt transskribiert? Oder ist es nicht eher normal, dass Pubertierende in ihren Fratzenbuchgruppen auch übers Vögeln oder Ficken schreiben? Das hat genau gar nichts zu sagen, ich möchte nicht wissen, bei wie vielen jungen Männern man sowas finden würde, wenn man sucht. Deshalb zog man es auch an den Haaren herbei, als er noch ein Deutscher war, und verzichtete generös darauf, nachdem er zum Sinti mutierte. Erstaunlich, oder?

Und damit das Bild rund wird, schließt das Ganze nochmal mit einer dezenten Erwähnung der wohlwollend die Tatsachen verdrehenden und den realen Opfern nach der Vergewaltigung auch noch medial ins Gesicht spuckenden Anwaltsmeinung:

Er sagt, eher Opfer als Täter zu sein.“

Na dann, auf zum Gedenkmarsch für das arme Opfer, und vergesst nur nicht, liebe aufrechte Bürger, ein wachsames Auge darauf zu halten, dass nicht irgendwelche rechten Nazischlampen die angeblichen Opfer für ihre Hetze gegen die wirklichen Opfermonopolisten instrumentalisieren. Immerhin sind die ja freiwillig zu dem gelackten Schnösel mit dem berühmten Namen in seine Karosse geklettert und haben sich zu dem Erdloch im Wald fahren lassen, das wir aus dem alten romantischen Lied über das schöne Zigeunerleben kennen...


Samstag, 17. Februar 2018

»Wartezeit beim Arzt zu lang: 52-jähriger Mann randalierte«

Schrecklich! Immer diese Meidlinger, die immer nur randalieren können! Darf ich eine Vermutung äußern: der »52-jährige Mann« heißt Leopold Steinbeißer, hat bei seiner Verhaftung Haßparolen gerufen und ist daher mutmaßlicher FPÖ-Wähler — nicht wahr?

Nur: warum erfährt man das nicht aus der Pressemeldung? Bloß »52-jähriger Mann« — das lenkt doch den Verdacht in eine ganz andere Richtung! Schrecklich, wie die Medien durch ihre lückenhafte Berichterstattung falschen Verdächtigungen Vorschub leisten ...

Vielleicht spricht unser hochverehrter Herr Hofbürger ein klärendes Wort zur zunehmenden Gewalt in Arztpraxen und Spitälern. Wobei aus einem Leserkommentar in der »Krone« eine gewisse Skepsis diesbezüglich herauszulesen ist, schreibt da doch ein gewisser  »Franz3«:
Auf eine Stellungnahme von Van der Bellen wird man diesmal wieder vergeblich warten. So wie damals als ÖVP+SPÖ Abgeordnete Kinder sexuell missbraucht haben….. Sollte aber Kickl das Wort „konzentriert“ aussprechen, dann aber kann er was erleben…
Nun — das bei Kickl ist natürlich ganz etwas anderes!


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UPDATE 18.2.2018

Jetzt heißt der Radalierer doch net Leopold Steinbeißer — und stammt aus Tunesien. Wer hätte das bloß gedacht ...!

Heute vor zwanzig Jahren

... starb Ernst Jünger (29.3.1895-17.2.1998)


... laut deutscher Wikipedia:

»... deutscher Schriftsteller, Offizier, Dandy und Insektenkundler.« 

Diese Charakterisierung sagt weniger über Ernst Jünger, als über die Geisteshaltung der deutschen Wikipedianer aus. Jünger wird es überleben ...



Der einäugige Hofbürger

DiePresse titelt:



FPÖ-Angriffe auf ORF: Van der Bellen mahnt die FPÖ

Bundespräsident Van der Bellen äußerte sich zum umstrittenen Strache-Posting über den ORF: "Nur wenn jemand Satire hinschreibt, muss es noch lange nicht Satire sein".

Konkret sprach Van der Bellen das Posting von FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache gegen "ZiB 2"-Moderator Armin Wolf an. Strache hatte ein Foto des ORF-Anchormans gepostet, versehen mit dem Text: "Es gibt einen Ort, an dem Lügen zu Nachrichten werden. Das ist der ORF". Zu Straches Vermerk bei diesem Posting ("Satire") meinte nun Van der Bellen: "Und nur wenn jemand Satire hinschreibt, muss es noch lange nicht Satire sein."
(Hier weiterlesen)
Kurze Gegenfrage, wenn's erlaubt ist: Haben Ew. Exzellenz jemals den ORF gemahnt, wenn dieser die FPÖ angreift? Ist ja nun fürwahr oft genug vorgekommen ...

Na ... ... fällt Ew. Exzellenz denn rein gar nix ein? Wie bedauerlich! Hier könnte Ew. Exzellenz geholfen werden. Wenn belieben wollten, am linken Auge nicht blind zu sein. Was, wie schon ihr Vorgänger hinlänglich bewies, freilich keineswegs Erfordernis für die flotte Selbstetikettierung als »unabhängig und überparteilich« darstellt ...


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P.S.: Exzellenz haben übrigens völlig recht, wenn meinen: »... nur wenn jemand Satire hinschreibt, muss es noch lange nicht Satire sein.« Beim ORF ist das nämlich keine Satire, sondern die traurige Wahrheit.